LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Stadtbürgermeisterin will FLF-Präsident direkt in die Arbeiten am Fußball-Stadion einbinden

In Sachen Fußball-Stadion erhielt die FLF („Fédération Luxembourgeoise de Football“) an vergangenen Montag bekanntlich Post von der UEFA. Aus dem Schreiben von Michel Platini geht hervor, dass Luxemburg ab 2016 vom europäischen Fußball-Verband keine Sondergenehmigung mehr erhält, um seine offiziellen Fußball-Begegnungen im Stadion an der Arloner Straße auszutragen.

Beim gestrigen „City Breakfast“ im Rathaus auf „Knuedler“ kam Bürgermeisterin Lydie Polfer noch einmal auf das Fußball-Stadion zu sprechen. Das neue Fußballstadion soll bekanntlich auf Kockelscheuer (zwischen der Cloche d’Or und dem Ban de Gasperich) errichtet werden. Die diesbezüglichen Pläne wurden am vergangenen 14. Februar vorgestellt. Die „Arbeiten laufen gut“ meinte Lydie Polfer im Zusammenhang mit dem künftigen Fußball-Stadion. Am Freitag sollen im Rahmen einer Sitzung die Bedingungen der Ausschreibung festgelegt werden. Die Ausschreibung selbst, so Polfer, soll dann im Juni/Juli europaweit erfolgen. Aus diesem Grund könnten die Bauarbeiten wohl kaum im kommenden Herbst in Angriff genommen werden, wie Eugène Berger am Dienstag meinte. Bis die Bagger dann auf Kockelscheuer anrollen werden, könnten noch etliche Monate, ja Jahre ins Land ziehen. Was nun die Bedingungen der Ausschreibung anbelangt, so ist nach Lydie Polfer sicher, dass, wer an der Ausschreibung teilnehmen möchte, beweisen muss, dass er bereits ein ähnliches Projekt verwirklicht habe. In Zukunft muss auch FLF-Präsident Paul Philipp direkt in die Arbeiten eingebunden werden, so Lydie Polfer.