LUXEMBURG
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Bis 2021 fertig: Ausbau und Instandsetzung des „Lycée Michel Rodange“ in der Hauptstadt

Seit der Schulrentrée im September 2018 werden die Schüler des hauptstädtischen „Lycée Michel Rodange“ in einer Behelfsstruktur auf „Geesseknäppchen“ unterrichtet, wurden doch 2018 der Ausbau und die Instandsetzung des „Lycée Michel Rodange“ in Angriff genommen. Für diese Arbeiten - Bauherr ist das Mobilitäts- und Bautenministerium -, sind in dem am 28. November von der Abgeordnetenkammer verabschiedeten Gesetzesprojekt 60 Millionen Euro - etwa ein Drittel für den Neubau und zwei Drittel für die Instandsetzung - vorgesehen. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten für die Schulrentrée im September 2021.

Ein Budget von 60 Millionen Euro

Das Budget von 60 Millionen Euro und das genannte Datum von September 2021 werden eingehalten, meinte denn auch die verantwortliche Architektin der „Bâtimens publics“ Carole Schmit, gestern bei einer Visite der Baustelle des „Lycée Michel Rodange“ (LMR). Der Besichtigung wohnte auch Jean-Claude Hemmer, Direktor des LMR, bei.

Parallel zur Autobahn wird dem LMR ein neuer Flügel nach den Plänen des Architektenbüros „Jim Clemes associates“ angebaut, in dem eine Sporthalle, die in mehrere Sportsäle unterteilt werden kann, ein Mehrzwecksaal sowie Caféteria eingerichtet werden. Auf dem Dach des neuen Gebäudes wird eine Fotovoltaik-Anlage, um den Energie-Verbrauch sicherzustellen, angebracht. Auch soll das Dach des Neubaus begrünt werden. Ein 400 Quadratmeter großer Versuchsgarten mit Hochbeeten soll zu schulischen Zwecken hier eingerichtet werden. Der Neubau soll im Erdgeschoss mit einer „Passerelle“ an das Hauptgebäude des LMR angebunden werden.

Beton von hervorragender Qualität verarbeitet

Das aus den 1970er Jahren stammende Gebäude des LMR wird instandgesetzt. Hierbei sind einige Anpassungen notwendig, um den heute geltenden Normen zu entsprechen, wie Carole Schmit weiter unterstrich. So werden die Bauelemente zwischen dem Nord- und dem Süd-Flügel ersetzt, um neue Treppenhäuser und Aufzüge einzubauen und somit das Gebäude auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich zu machen. Die Beton-Fassade, die sich in einem tadellosen Zustand befindet, wie Schmit sagte, muss nicht ersetzt werden. Da Beton von hervorragender Qualität verarbeitet wurde, lässt sich die Fassaden-Erneuerung mit relativ geringem Aufwand bewerkstelligen. Auch sollen im ganzen Gebäude neue Fenster eingebaut werden.

Das gesamte Bauprogramm

Das gesamte Bauprogramm sieht unter anderem vor: die Einrichtung von 58 Klassensälen, 24 Spezialsälen für den Informatik-, den Biologie-, den Chemie-, den Physik- und den Kunstunterricht, eine Sporthalle, die in drei Säle unterteilt werden kann sowie eine Multifunktionssaal. Ferner vorgesehen sind für die Schulverwaltung Büros, das Sekretariat , Versammlungsräume und Aufenthaltsräume für das Lehrpersonal sowie einen Multifunktionssaal, eine Cafetéria mit 180 Plätzen, eine Bibliothek und die Eingangshalle.