LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Auf Limpertsberg laufen letzte Vorbereitungsarbeiten zur diesjährigen 675. „Schueberfouer“

Ein „grousse Moment vun der Freed“, der „extrem viel Arbeit und Organisation verlangt“, steht in der Hauptstadt vor der Tür, meinte Bürgermeisterin Lydie Polfer gestern Vormittag bei der Vorstellung der diesjährigen „Schueberfouer“ im Großen Theater am „Rond-Point Schuman“. Am Freitag, den 21. August um 17.00 fällt der Startschuss zur 675. Ausgabe der „Schueberfouer“ auf dem Limpertsberger Glacis-Feld. Andauern wird der Rummel bis zum 9. September. Die „Schueberfouer“, der traditionelle Rummel der Stadt Luxemburg, ist das größte Volksfest des Landes und der Großregion und zieht jedes Jahr über zwei Millionen Besucher an.

Die 675. „Schueberfouer“

Die diesjährige „Fouer“ das sind: 185 Fahrgeschäfte, Restaurants, Süßwarengeschäfte, Los- und Schießbuden sowie 89 Krämerstände („camelots“) entlang der Allée Scheffer. Zur diesjährigen „Fouer“ konnten verschiedene Neuheiten verpflichtet werden, und zwar: „Wilde Maus XXL“, „The Tower“, „Haunted Mansion“ (eine Geisterbahn), das „Stübli“ der „Brasseries réunies“ (ehemals „Dikrecher Stuff“), das Restaurant „Kessel“ (ehemals „La Sapinière“) sowie die Bio-Süßigkeit „Goldsünde“ der Schaustellerin Anita Agtsch aus München.

Neben den Neuheiten sind auch einige „Backcomers“ auf der „Fouer“ anzuführen: Das „Avenger“, das „Shake & roll“, das „Tower Tower 2“, das „Rotor“, das „Happy Sailor“ sowie das „Après Ski Party“.

Sicherheit geht vor

Wie Lydie Polfer unterstrich, ist die Sicherheit auf dem Rummel den Stadtverantwortlichen besonders wichtig. So werden alle „Fouer“-Geschäfte nicht nur einmal, sondern gleich dreimal kontrolliert: Einmal von dem Unternehmen „Luxcontrol“, deren Mitarbeiter den Auf- und Abbau der „Fouer“ begleiten, von den Beamten der Gewerbeinspektion, die beim „Fouer“-Aufbau zugegen sind sowie von den Mitgliedern der lokalen Sicherheitskommission und der Gewerbeinspektion, die tagtäglich die Sicherheit auf dem Rummel überwachen.

Strengstens untersagt ist darüber hinaus der Gebrauch von so genannten Selfie-Stangen auf allen „Fouer“-Fahrgeschäften, da sie eine „zu große Gefahr“ darstellen. „Es geht nicht darum, den Leuten den Spaß zu verderben. Wir wollen einfach keine unnötigen Gefahrenpunkte heraufbeschwören“, meinte Lydie Polfer.

Ferner wies die Stadtbürgermeisterin darauf hin, dass aus Gründen der Sicherheit und der Lärmminderung ,sowie um allen Besuchern eine angenehme „Schueberfouer“ zu gewährleisten, die „Stadt Luxemburg die Lautstärke der Musik und der Geräusche auf dem Glacis deutlich verringern“ wird. In Interesse der kleinen Kinder wird zwischen 11.00 und 19.00 sowie im Interesse der Anrainer von 22.00 bis „Fouer“-Schluss die Lautstärke gemindert.

Wie gestern weiter zu erfahren war, wurden die Internetseite der „Schueberfouer“ - www.fouer.lu -, sowie die „Fouer-App“, die seit vergangenem Jahr gratis zum Down-
load zur Verfügung steht, für den diesjährigen Rummel noch benutzerfreundlicher gestaltet. Das gratis Wi-Fi-Netz „CITYLUXFREE“, das seit dem vergangenen 1. Juli auf dem Territorium der Stadt Luxemburg besteht, kann selbstverständlich auch von der „Fouer“-Besuchern genutzt werden.

Damit der „Fouer“-Besuch nicht mit einer bösen Überraschung endet, wird den Besuchern geraten, ihren fahrbaren Untersatz auf einem der Auffangparkings am Stadtrand abzustellen und sich mit dem öffentlichen Personennahverkehr zum Rummel zu begeben (die genauen Abfahrzeiten der Busse findet man unter www.fouer.lu).

Die Öffnungszeiten

Für die diesjährige „Schueberfouer“ gelten folgende Öffnungszeiten: Von sonntags bis donnerstags von 11.00 bis 01.00 sowie freitags und samstags von 11.00 bis 02.00.