Den Nordstad-Betrieben zu neuen Entfaltungsmöglichkeiten verhelfen und zugleich in den Ortszentren Raum für Urbanisierungsprojekte schaffen, dies sind die erklärten Ziele der geplanten regionalen Gewerbezone (ZANO) am „Fridhaff“ oberhalb von Diekirch. Hierfür am „Fridhaf“ zurückbehalten wurden 45 Hektar, auf denen bis zu 30 Betriebe mit etwa 800 bis 1.200 Arbeitsplätzen entstehen sollen.
Wie Staatssekretärin Francine Closener und der Diekircher Bürgermeister Claude Haagen, in seiner Eigenschaft als Präsident des „Syndicat intercommunal pour la création, l’aménagement, la promotion et l’exploitation de zones d’activités économiques sur le territoire de la Nordstad“ (ZANO), gestern vor der Presse unterstrichen, könnten sich erste Betriebe ab 2017 hier niederlassen.
Vor Ort sollen in den kommenden Monaten die notwendigen Infrastrukturarbeiten durchgeführt werden. Die so genannte N27a, eine neue Stichstraße neben der B7, wird voraussichtlich im nächsten Jahr angelegt werden.
32 Unternehmen haben Interesse
Francine Closener unterstrich, dass die Anzahl der Unternehmen, die in der ZANO-Gewerbezone angesiedelt werden, vom Flächenbedarf der jeweiligen Betriebe abhängt. So war zu erfahren, dass in erster Linie Klein- und Mittelbetrieben auf Diekircher Seite der Zone (23 Hektar) untergebracht werden sollen, Bau- und Industriefirmen sollen auf Erpeldinger Seite (22 Hektar) Einzug halten. Darüber hinaus sind auch rein kommerzielle Unternehmen (ohne Produktion) in der Gewerbezone willkommen.
Wie Claude Haagen mitzuteilen wusste, haben bislang 32 Unternehmen einen Antrag auf Einzug in die ZANO-Gewerbezone gestellt, Betriebe aus den Nordstad-Gemeinden genießen hierbei Priorität. In der vergangenen Woche hatte der Tabakkonzern Heintz van Landewyck bekanntlich angekündigt, dass er seine Produktion auf „Fridhaff“ ansiedeln wird.



