Kürzlich hat der Gemeinderat Erpeldingen den Teilbebauungsplan (PAP) für ein urbanistisches Großprojekt auf dem ehemaligen Gelände der Molkerei Laduno genehmigt. Die1957 in Betrieb genommene Molkerei fusionierte 1978 mit Luxlait. Nachdem die Aktivitäten 2009 im Rahmen der Zentralisierung auf den Roost verlegt worden waren, hatte der Konzern einen Wettbewerb zur Nutzung des Geländes ausgeschrieben. Das daraus resultierende Konzept sieht insgesamt acht Gebäude, zwischen drei und zehn Stockwerken hoch, vor. Eine zweigeschossige Tiefgarage soll über 800 Stellplätze verfügen.
Autofrei
57 Prozent der Fläche werden für Büroräume, 15 Prozent für ein modernes Hotel mit 100 Zimmern, zwölf Prozent für Handels- und Gastronomiegewerbe und sieben Prozent für Freizeit- und Wellnesseinrichtungen genutzt. Die restlichen neun Prozent für ca. 50 Wohneinheiten, die zum Teil im Rahmen des subventionierten Wohnungsbaus vergeben werden. Der gesamte Komplex wird einen hohen Energiestandard erfüllen und autofrei sein, um Fußgängern, Gästen, Arbeitenden und Bewohnern eine optimale Aufenthaltsqualität zu gewährleisten. Ganz besonders besticht die Lage am „Tor zur Nordstad“ mit direktem Anschluss an die B7 (Nordstraße) und CR 357 (Achse Diekirch-Ettelbrück). Das Laduno-Projekt reiht sich ein in die geplanten urbanistischen Großprojekte auf dem Gebiet der Nordstad, die da sind: Die Umgestaltung des Bahnhofsareals in Ettelbrück, der Umbau des Brauerei-Geländes in Diekirch und ein neues Dorfzentrum in Erpeldingen/Sauer.



