LUXEMBURG
CHRISTIAN BLOCK

Luftfahrtverwaltung wird mit der Deutschen Flugsicherung zusammenarbeiten

Es hatte sich angedeutet: Die An- und Abflugkontrolle bleibt künftig in Luxemburg und wird nicht ausgelagert. Die „Administration de la Navigation Aérienne“ (ANA) wird indes mit der „Deutschen Flugsicherung“ (DFS) zusammenarbeiten, um die technische Infrastruktur zu erneuern oder ihre Überwachung sicherzustellen.

Minister François Bausch (déi gréng) erklärte am Dienstag im Anschluss an die Sitzung des parlamentarischen Nachhaltigkeitausschusses, dass die DFS die Überwachung von Langen bei Frankfurt am Main aus rund um die Uhr sieben Tage die Woche übernehmen, gegebenenfalls Probleme von dort aus beheben oder Anweisungen geben kann. Dieser technische Aspekt des zweiten Angebots der DFS bezeichnete Bausch als „extrem wichtig“, weil er erlaube, die Infrastruktur zur Luftraumüberwachung auf den letzten Stand zu bekommen.

Breite Zustimmung

Das so genannte zweite Servicepaket traf sowohl bei ANA-Direktor John Santurbano wie auch bei der Fluglotsenvereinigung LACA auf Zustimmung. Die Vereinigung der Fluglinienpiloten ALPL begrüßte in einem Schreiben die Entscheidung der Regierung, die An- und Abflugkontrolle in Luxemburg zu behalten. Sie sei ein „wesentlicher Standortvorteil des Luftfahrtstandorts Luxemburg.“ Die Entscheidung Bauschs wird ebenfalls einstimmig von den Abgeordneten des Parlamentsausschuss mitgetragen.