LUXEMBURG
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Auch auf leeren Straßen gelten die Regeln des „Code de la route“

Schnell zur Arbeit fahren, schnell zum Supermarkt, schnell zum Bäcker - Hauptsache schnell. Das scheint zurzeit die Devise vieler Verkehrsteilnehmer zu sein, zumal die leeren Straßen geradezu zum etwas zügigeren Fahren einladen. Dennoch gelten auch in Ausnahmesituationen und auf unbefahrenen Straßen immer noch dieselben Regeln, und auch in Covid-19-Zeiten ist der Bleifuß kein willkommener Gast im Verkehr, erinnert die „Sécurité Routière“ in einer Pressemitteilung. Man beobachte eine immer steigende Tendenz, sich nicht mehr an Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und appelliere demnach an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer.

Das gelte auch in Bezug auf Alkohol. Wie gestern mitgeteilt wurde, werden zunehmend alkoholisierte Fahrer angehalten - Alkohol am Steuer ist und bleibt verboten.

Keine unnötigen Unfälle provozieren

Raser, Betrunkene oder anderweitig betäubte Fahrer bringen nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern sorgen im schlimmsten Fall für eine noch höhere Überlastung der Krankenhäuser und des Pflegepersonals. Risiken, die zu vermeiden sind, sollten nicht unnötig in Kauf genommen werden. Es handelt sich demnach nicht nur um einen Aufruf, sich weiterhin an den „Code de la Route“ zu halten, sondern auch um einen Appell an den gesunden Menschenverstand und Bürgersinn.

Zudem gelte weiterhin, dass jeder, der das Haus nicht verlassen muss, zuhause bleiben sollte. Für alle, die mit dem Auto zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren müssen, gilt die normale Verkehrsordnung.