BARTRINGEN
PATRICK WELTER

Der Automobilclub ACL bietet ein „Mobility Management Training“ an

Jetzt nimmt der Automobilclub ACL die Unternehmen an die Hand und will ihnen gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Luxemburg, den Ausweg aus dem täglichen Verkehrsdschungel zeigen.

In einem dreitägigen Seminar wollen die Experten von Club und Universität, unterstützt durch ausländische Beispiele von „Best practice“, zeigen wie die Unternehmen selbst die Mobilität ihrer Mitarbeiter individuell verbessern können. Auf dem Weg zur und von der Arbeit, genauso wie bei dienstlichen Fahrten. Für die Unternehmen generiert ein erfolgreiches Mobilitätsmanagement auch direkte Kostenersparnisse. Nicht minder nützlich sind entspannte Mitarbeiter, die nicht stundenlang im Stau gestanden haben. Laut Statistik steht jeder Luxemburger pro Jahr 35 Stunden in einem Verkehrsstau. Weniger Stress und weniger Zeitverlust sollen so die Lebensqualität der Arbeitnehmer deutlich verbessern. Wörtlich hieß es in der Präsentation des Projekts: „… employee mobility is becoming a goal for companies to ensure well-being and productivity at work.“

Ein Pilotprojekt

Für einen erfolgreichen Weg dorthin soll das dreitägige „Mobility Management Training“ sorgen, das nun vom Automobilclub angeboten wird. Der Mobility Manager soll innerhalb des jeweiligen Unternehmens einerseits die Aufmerksamkeit auf das Thema Mobilität lenken und andererseits den Mitarbeitern neue Wege der Mobilität aufzeigen. Angefangen beim Öffentlichen Personentransport, über Car-Sharing und Car-Pools, bis hin zum Fahrrad als angemessenes Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit. Wobei es laut ACL darum geht, jedem die freie Wahl, auch die des motorisierten Individualverkehrs, zu lassen.

Unterstützung durch die Universität

Um das „Mobility Management Training“ realisieren zu können hat der ACL sich an die Universität Luxemburg gewandt und hat dort Unterstützung bei Professor Francesco Viti, dem Leiter der „MobiLab Transport Research Group“ gefunden.

Die Ziele:

Im „Mobility Management Training“ soll folgendes erreicht werden:

- Ein allgemeines Verständnis für komplexe Mobilitätsfragen in den Unternehmen.

- Ein Überblick über die Mobilitätsbedürfnisse der Mitarbeiter und der Erreichbarkeit ihres Arbeitsplatzes.

- Erfahrungsaustausch („best practice“).

- Ausstattung der Teilnehmer mit dem nötigen Wissen, konkreten Beispielen und der Kenntnis entsprechender Indikatoren.

Drei Seminartage im April

Das „Mobility Management Training“ wird als dreitägiges Vollzeit-Seminar am 18., 19. und 24. April im Hotel Melia (Luxemburg-Kirchberg) stattfinden. Die Teilnehmergebühren liegen bei 680 Euro, die Teilnehmerzahl ist zunächst auf 15 beschränkt.

Beim ACL geht man davon aus, dass nach diesem Pilotprojekt in Zukunft weitere „Mobility Management Trainings“ angeboten werden.

Die Einschreibung für die erste Ausgabe kann von heute an bis zum 16. März unter www.acl.lu/mmt erfolgen. Seminarsprache ist Englisch.


www.acl.lu/mmt