LUXEMBURG
CB

Nicht genehmigte Abladeaktivitäten auf Teil der Schlackenhalde bei Differdingen

Auf einer von insgesamt sieben Entsorgungszonen auf der zwischen Differdingen und Sassenheim gelegenen Schlackenhalde werden derzeit illegal Abfälle entsorgt. Für die „temporäre“ Ablageaktivität auf
einem Teil des „crassier“ (Zone 5 auf der Karte)gebe es keine Genehmigung, bestätigten Umweltministerin Carole Dieschbourg (déi gréng) und Verantwortliche der Umweltverwaltung gestern im parlamentarischen Umweltausschuss. Der Betreiber des Geländes, der Stahlkonzern ArcelorMittal, sei daher aufgefordert worden, die notwendigen Schritte in die Wege zu leiten, heißt es aus der Kommission.

Die Schlackenhalde lässt sich in insgesamt sieben Zonen aufteilen. Betroffen ist in diesem Fall ein vergleichsweise kleines Areal, auf dem in Zukunft eine Deponie für Abfälle aus der Stahlindustrie entstehen soll. Dafür laufe derzeit eine Anfrage. Die Behörden warten derzeit auf die Studien, um die sich der Stahlkonzern kümmern muss. Die Ministerin wird mit der Aussage zitiert, dass die Prozeduren „nicht so schnell vorankommen, wie ich mir das wünschen würde“. Eine zweite Prozedur läuft derzeit für eine weitere Deponie (Gebiet 4). Auf diesem Gebiet finden derzeit keine Aktivitäten statt.

In den Augen von Umweltministerin Dieschbourg ist die Schlackenhalde „ein Umweltproblem, für das wir nicht die nötigen Mittel haben, um es schnell zu lösen“. Ziel sei es, in Zukunft ein allgemeines Sanierungskonzept zu finden.