LUXEMBURG
CATHERINE NOYER

Ein Sonnenbad steht für Lebensfreude und gute Laune – natürlich nur, wenn die Haut geschützt wird

Zwar fällt in diesem Jahr der Sommerurlaub für viele etwas anders aus als in den vergangenen Jahren, doch verwöhnt uns die Sonne auch in unseren Breiten und nicht nur im Süden. Im Sommer hat sie entsprechende Kraft und eine gute Sonnencreme sollte unser Begleiter beim Sonnenbad sein. Bereits wenige Sonnenstrahlen signalisieren uns Wohlbefinden und haben nicht nur negative Wirkungen auf unseren Körper.

Gute Laune, Lebensfreude und Entspannung sind nur einige der positiven Seiten. Hinzu kommt vor allem die Bildung von Vitamin D durch die UVB Strahlen. Es ist wichtig für den Knochenbau, die Muskulatur und das Immunsystem. Vitamin D transportiert zudem das Kalzium aus dem Körper ins Blut. Kalzium wiederum ist wichtig zur Stärkung der Knochen und zur Funktion von Muskeln und Nerven.

Damit man die Sonne unbeschadet genießen kann, gilt es Regeln zu beachten. Mittlerweile ist bekannt, dass ein Übermaß mehr Schaden als Wohlbefinden bringen kann. Viele der Schäden, wie beispielsweise die Hautalterung, zeigen sich erst nach Jahren. Schon einfache Schutzmaßnahmen wie ein wirksames Sonnenschutzmittel, Schatten, Hut und passende Kleidung können den Körper vor den UV-Strahlen bewahren. Auch sollte man die Sonne zwischen elf und 15 Uhr meiden.

Die Haut selbst besitzt Mechanismen, um sich zu schützen wie die Pigmentzellen, die den Farbstoff Melanin und damit die Bräune bilden. Die Bräunung der Haut soll die darunter liegenden Hautschichten und die DNA der Zellkerne schützen. Will man seiner Haut etwas Gutes tun, dann sollte man sie progressiv an die Sonne gewöhnen, damit sie ihre Schutzfaktoren aufbauen kann.

Selbstbräuner haben keinen UV-Schutz

Das beginnt mit einem guten Sonnenschutzmittel das direkt vor dem Sonnenbad aufgetragen wird. Es sollte einen hohen Lichtschutzfaktor mit UVA- und UVB-Schutz haben. Die UVA-Strahlen bewirken eine schnelle aber kurzfristige Bräune, sind aber auch zuständig für lichtbedingte Hautausschläge und eine Sonnenallergie. Hinzu kommen Hautalterung und Faltenbildung und eine erhöhte Hautkrebsgefahr. UVB- Strahlen dagegen sind für eine langsame aber anhaltende Bräune sowie den Aufbau der Schutzschicht, der Lichtschwiele, zuständig.

Wer ohne Sonne bräunen will, hat die Möglichkeit einen Selbstbräuner aufzutragen, eine schonende Hauttönung, die immer mehr Menschen der UV-Strahlung vorziehen.

Die aktuellen Produkte sind leicht zu handhaben und haben nur einen leichten Effekt. Den kann man vertiefen, indem er wiederholt aufgetragen wird. Selbst die Après-Soleil-Produkte sind oft mit Selbstbräunern angereichert, die den mühsam erreichten Sonnenteint noch einige Zeit halten sollen. Bei den Selbstbräunern ist zu beachten, dass sie keinerlei UV-Schutz haben und somit keine Sonnencreme ersetzen.

Der Markt bietet eine breite Palette an Sonnenschutzmitteln, die je nach Hauttyp und Intensität der Strahlung – im Süden und am Wasser ist diese besonders hoch - ausgewählt werden sollten. Wir stellen einige der neuen Produkte vor.