LUXEMBURG
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Du wolltest schon immer einen Roadtrip in die USA machen: Hier gibt es die besten Planungstipps

Die USA sind als Reiseland für junge Leute nach wie vor extrem beliebt. Und ein Roadtrip im Mietwagen ist eine der besten Möglichkeiten, dem Riesenstaat auf die Spur zu kommen - ob auf der berühmten Route 66 von West nach Ost oder auf dem Highway 61 auf den Spuren des Blues hinunter nach New Orleans. Hier sieben praktische Reisetipps, damit die große Fahrt gelingt.

Flüge und Mietwagen rechtzeitig buchen

Ein guter Richtwert sind sechs Monate vor Reisebeginn. Wer mit dem Wohnmobil in der Urlaubszeit verreisen will, bucht besser schon ein Jahr vorher. Wer Flug und Mietwagen im Paket bucht, profitiert von der EU-Pauschalreise-Richtlinie. Der Vorteil: Besserer Service und geregelte Ansprüche bei Reisemängeln.

Augen auf beim Versicherungsschutz

In jedem Fall lohnt eine Auslandsreisekrankenversicherung sich. Für das Auto gilt in manchen US-Bundesstaaten nur ein gesetzlicher Haftpflichtschutz von 5.000 US-Dollar. Der Fahrer haftet für Schäden darüber hinaus mit seinem Privatvermögen. Der Abschluss Vollkasko- und Diebstahlversicherung ist daher empfehlenswert.

Besonderheiten des Verkehrs

In den USA gilt in ein gemütliches Höchsttempo von 75 Meilen pro Stunde (rund 121 km/h). Doch der Verkehr hat seine Eigenheiten: Wenn ein Sheriff mit Blaulicht zur Kontrolle bittet, dann heißt es: Ruhe bewahren, im Fahrzeug sitzen bleiben und beide Hände erkennbar ans Lenkrad lehnen. Aussteigen wird als Provokation gewertet. Vorsicht auch beim Fahrstreifenwechsel: Amerikaner halten auf dem Highway gern beharrlich die Spur und fahren auch mal rechts schneller als links. Europäer müssen zum Fahren in den USA den internationalen Führerschein beantragen und zusätzlich mitführen.

Nichts geht ohne Kreditkarte

Ob im Hotel, an der Tankstelle oder im Supermarkt: Selbst Centbeträge lassen sich in den USA mit der Kreditkarte zahlen. Hinzu kommt: Viele Vermieter geben ein Auto ohne Kreditkarte nicht heraus. Auch zwei verschiedene Karten der großen Anbieter können ratsam sein, damit immer eine funktioniert. Ein bisschen Bargeld ist aber nie verkehrt.
Unterkünfte spontan online buchen
Mit einem Smartphone oder Laptop lassen sich Hotels oder auch Motels auf dem Roadtrip bequem über das Internet von unterwegs organisieren - einfach am Vorabend die Übernachtung für den nächsten Tag buchen.

Auf den Webseiten sind die Preise oft günstiger als am Telefon. Lediglich in Metropolen und für die erste Nacht in Flughafennähe eine Übernachtung von Zuhause aus buchen.

Wochentags aufs Land, am Wochenende in die Metropolen

In fast allen US-Metropolen regiert wochentags das quirlige Geschäftsleben.

Die „Overnight Rates“ sind dann teurer, und der Stress ist größer. Städtetrips am Wochenende sind viel entspannter. Und das kulturelle Programm ist vielfältiger. Genau umgekehrt verhält es sich mit der Preisentwicklung in den Nationalparks - hier zahlen Übernachtungsgäste am Wochenende oft mehr.

Weniger ist mehr

Die gewaltigen Distanzen in den USA werden leicht unterschätzt. Gerade für die Nationalparks sollten junge Urlauber bei ihrem Roadtrip Zeit einplanen. Wenn im Yellowstone Park eine Herde Büffel auf der Straße steht, kann sich die Fahrt mal eben einige Stunden verzögern. Die Amerikaner sind in der Regel hilfsbereite und zugängliche Menschen, man kommt gut mit ihnen ins Gespräch. Doch man muss sich Zeit dafür nehmen.

www.roadtripusa.com
www.usareisen.de