LUXEMBURG
LJ

In unserer Serie „Kandidatengespräche“ werden bis zu den Chamberwahlen an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen Anwärter Rede und Antwort stehen. In dieser Woche sprechen wir mit Viviane Reding (67), der ältesten Kandidatin auf der CSV-Liste. Die frühere Journalistin, langjährige EU-Kommissarin und Europaabgeordnete, schied zum 1. September aus dem Europaparlament aus, um an den Parlamentswahlen teilzunehmen. Reding tritt im Bezirk Zentrum an, und ließ uns auf unsere Fragen ganz kurze Antworten zukommen.

Was hat Sie dazu motiviert, Ihre Kandidatur für diese Parlamentswahlen zu stellen?

Das Einbringen der Europaerfahrung in die Nationalpolitik. Um sich in Europa behaupten zu können, brauchen wir das Wissen, wie man nationale Interessen wirksam durchsetzt und gleichzeitig mithilft, ein starkes Europa zu bauen. 

Warum gerade bei der CSV?

Die CSV ist und bleibt meine Partei. 

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen?

Dossiers, für die ich in Europa die Verantwortung trug, unter anderem Industrie, Digitales, Kultur, Geopolitik, Justiz... 

Wie lange wollen Sie noch Politik machen?

Solange die Wähler mir Vertrauen schenken. Solange ich fähig bin, diesem Vertrauen in der Praxis gerecht zu werden. Solange die Politik mir Spaß macht. 

Haben Sie schon das Buch ihrer Parteikollegin Astrid Lulling gelesen?

Nein.