DÜDELINGEN
DANIEL OLY

Zweiter Durchlauf der luxemburgischen FPV-Drohnenmeisterschaft in Düdelingen

Nachdem die erste Runde der von FPVNation organisierten luxemburgischen Drohnenmeisterschaft samt internationalem Cup im Mai wegen zu starken Windverhältnissen frühzeitig abgebrochen werden musste, lief es bei dem am gestrigen Sonntag abgehaltenen zweiten Durchlauf besser. Kleine Windböen gab es dann und wann zwar auch, diese störten aber zu keiner Zeit das Renngeschehen. Stattdessen war es eher die pralle Sonne, die den Piloten und den Renncoptern zwischenzeitlich zu schaffen machte.

41 Piloten gemeldet

Trotzdem konnten auf dem Feld des Aero Club Dudelange reichlich Rennrunden geflogen werden, stets in Vierergruppen, um die Positionen für das Finale auszufliegen. Insgesamt waren 41 Piloten angemeldet, um an der Meisterschaft teilzunehmen. 13 kamen aus Luxemburg, sie kämpften um die Punkte in dem nationalen Wettbewerb. Gleichzeitig flogen sie aber auch gegen 28 Piloten aus Belgien (7), Holland (12), der Schweiz (1), Frankreich (7) und Deutschland (1). Sie klassierten sich im für alle Piloten offenen FPVNation International Cup. Hier waren die Piloten mit den Kürzeln DroneDFPV, FPV Biggie M und skAt am vergangenen Sonntag die Schnellsten. Bester Luxemburger wurde Flagada Jones. In der Meisterschaft führt damit Tim "MacLux" Loewen vor Flagada Jones mit 54 zu 51 Punkten.

Ein gutes Rennen

Für die Teilnehmer war es ein sehr gutes Rennen. „Sehr reibungslos“, bestätigte Jorik Van Damme, der aus Holland angereist war. Die Renndirektorin Saskia Schmitt war denn auch sehr zufrieden mit dem Erfolg und den Besucherzahlen des Events. „Alles ist sehr gut verlaufen“, sagte sie gestern. „Die Disziplin der Piloten war vernünftig, wir mussten nur wenig eingreifen“ Kleiner Wermutstropfen: Der verteidigende Meister Luxemburgs, Daniel Gitzinger, musste frühzeitig abbrechen. Dafür flogen andere luxemburgische Piloten wie Loewen gute Rennrunden und kamen unter die besten Zehn des Tages.

Der Renn-Richter Yves Noel bestätigte: „Es war ein hervorragendes Rennen - sehr fair, sehr schnell. Und mit teilweise großen Unterschieden in den Geschwindigkeiten einzelner Piloten.“ Besonders die Piloten aus den Niederlanden flogen ein im Schnitt viel höheres Tempo. „Das ist aber nicht immer gut. Besser etwas langsamer und dafür sicherer. Aber manche Piloten bevorzugen das Risiko“, meinte FPVNation-Präsident Roy Ostrowski.

Die dritte und finale Runde des FPVNation-Cups und der nationalen Meisterschaft findet am 22. September statt.


Mehr Informationen unter www.fpvnation.org