CLAUDE KARGER

Ein „T“-Redakteur ist kürzlich dem CSV-Spitzenkandidaten begegnet, „obwohl Spitzenkandidat vielleicht dann doch etwas zu hoch gegriffen ist“, wie der Autor spitz bemerkt. Denn in der CSV sei man sich einig, dass es nach JCJ keinen Spitzenkandidaten mehr geben kann.

„Das ist wie beim SCC Neapel, als der Verein Anfang der 1990er-Jahre nach dem Weggang von Diego Maradona entschied, das Trikot mit der Nummer 10 nicht mehr zu vergeben“. Ach, fast hätten wir den „Golden Boy“ des Fußballs vergessen, der später übrigens mal „spiritueller Coach“ für einen argentinischen Club war. Kein Wunder, Erfahrung mit Techniken wie der „Hand Gottes“ und sonstigen übernatürlichen Kicker-Kunstgriffen hat er ja reichlich. Aber zurück zum Thema Spitzenkandidaten: In der Hauptstadt läuft sich derzeit ein junger solcher mit orange-schwarzem Trikot warm, die „blaue Bastion“ zu erorbern, wie wir aus der „Revue“-„C - wie Coerstory“ erfahren. Auf jeden Fall gibt es mal eine klare Ansage: Sollte er Schöffe werden, würde Serge W. auf jeden Fall sechs Jahre durchregieren und Ministerposten-Verlockungen eisern widerstehen. „Ein Kapitän geht nicht von Bord, wenn die Kreuzfahrt nicht zu Ende ist“, lautet sein Motto. Politik als „Päischtcroisière“? Übrigens lautet die Seemannsregel eigentlich: Der Kapitän geht als letzter von Bord. Und manchmal sogar mit dem Kahn unter..