Eine direkte Konfrontation blieb gestern zwar aus, da kein Regierungsvertreter der Generalversammlung der Jägerföderation in Grevenmacher beiwohnte (um Tumulte zu vermeiden war ihnen im Vorfeld Redeverbot erteilt worden, wie FSHCL-Präsident Georges Jacobs zum Auftakt der Versammlung klarstellte), doch aufgebracht sind die Jäger immer noch. So dürfen seit April bekanntlich keine Füchse mehr in Luxemburg bejagt werden, derweil für Wildschweine eine sechswöchige Schonzeit (März und April) gilt.
„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“
Und da auch eine Petition mit mehr als 10.000 Unterschriften die Regierung nicht umstimmen konnte, wird eine nationale Kundgebung nicht länger ausgeschlossen, wobei die Jäger nun auf eine „Initiative der Politik“ warten, wie Jacobs unterstrich.
Hauptgegner der Jägerschaft ist immer noch Staatssekretär Camille Gira (déi gréng), der - und der FSHCL-Präsident wartete mit einer ganzen Reihe von Beispielen auf - Unwahrheiten verbreiten würde, derweil die zuständigen Beamten, wie auch „natur & ëmwelt“ und der Mouvement Ecologique die Thesen des Staatssekretärs „blind“ vertreten würden, dies nach dem Motto „wes Brot ich ess, des Lied ich sing“.
Angeblasen wurde die Generalversammlung der Jägerföderation indes von den „Clierrwer Juedgbléiser“...


