Die rüstige Politbloggerin Erna Hennicot-Schoepges, formerly known as CSV-Bossin, bedauerte dieser Tage die arme Regierungsriege, die wohl kaum an Urlaub denken kann. Denn: „der Herbst lässt grüßen und da muss ein Haushaltsplan vorgelegt werden der effektive Einschnitte, oder Aufschnitte vorzeigt“. Sicher ist: Mit Salami-Taktik ist dann Essig. Dann muss das Gesamtsparpaket auf den Tisch. Wobei klar gestellt werden muss, dass es die „Sonderabgabe Tram“, welche die oben genannte Bloggerin im Verzug wähnt, nicht geben wird. Frau Hennicot ist aber auch aufgefallen, dass das Thema Geheimdienst in letzter Zeit wieder in der Versenkung verschwunden ist. Dabei waren die Pirouetten einiger James Bonds, die ihr oberster Chef offensichtlich durchgehen ließ und die schwarz-rote Koalition sprengten, vor einem Jahr noch in aller Munde. „Es scheint nun wieder geheim zu sein, was dort geschieht, wo vor einem Jahr noch eine dringende Reform eingefordert wurde“, meint die Dame und lästert: „Xavier wird vermutlich darauf achten, dass nur keiner eine Uhr trägt, wenn er mit dem Staatschef redet“. Wieder mal leicht daneben gebloggt! Denn der Xavier hat die SREL-Reform längst bei seiner Rede zur Lage der Nation am 2. April auf den Instanzenweg geschickt. Dass der oft verschlungen ist, dürfte der Ex-Chamber-Chefin sicher nicht unbekannt sein. Trotzdem: Schöne Schonzeit.