LUXEMBURG
LJ

Trunkenbold versucht, Polizisten Kopfnuss zu verpassen

Am Sonntagnachmittag ging gegen 14.45 die Meldung bei der Polizei ein, dass ein betrunkener Mann die Gäste in einem Lokal in Luxemburg stören und anpöbeln würde. Als die Streife in der Straße „Dernier sol“ eintraf, wurde sie gleich von mehreren Passanten auf den Trunkenbold aufmerksam gemacht.

Sofort schrie der Mann auch die Beamten an und war nicht zu beruhigen. Als die Streife zu einem weiteren Einsatz gerufen wurde, riss der Unruhestifter die Fahrertür auf und versuchte, dem Fahrer des Dienstwagens eine Kopfnuss zu verpassen.

Aufgrund seines alkoholisierten Zustandes misslang dies jedoch. Da er sich weiterhin nicht beruhigte, wurde er in Handschellen gelegt, um in die Ausnüchterungszelle gebracht zu werden. Dies erwies sich nach dem Polizeibericht jedoch als schwierig, da der Mann vor dem Verschließen der Zellentür aufsprang und versuchte, einen Polizisten anzugreifen. Es kam zu Handgreiflichkeiten, bis der Trunkenbold schlussendlich in der Zelle zurückgelassen werden konnte. Der Mann behauptete nun, dass die Beamten seinen Daumen gebrochen hatten. Als er einem Arzt vorgeführt wurde, erklärte er diesem jedoch, dass er in einem Bus mehrmals gestolpert sei. Nachdem der Daumen vom Arzt eingerenkt wurde, brachten die Beamten den Trunkenbold zurück in seine Zelle.

Am frühen Sonntagabend kam es in Strassen in der Route d’Arlon zu einem weiteren Vorfall. Die Beamten der Verkehrspolizei kontrollierten einen Verkehrsteilnehmer, der aufgrund seiner auffälligen Fahrweise der Polizei gemeldet worden war. Ein erster Alkoholtest ergab, dass der zulässige Höchstwert deutlich überschritten wurde. Da der Fahrer aggressiv gegenüber den Beamten war, wurde eine weitere Streife angefordert. Der Mann wurde mit zur Dienststelle genommen. Der Trunkenbold verweigerte einen weiteren Alkoholtest und legte laut Polizei eine provokante Art und Weise an den Tag. Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt und stimmte einem Führerscheinentzug zu. Als erneut alle Versuche, den Mann zu beruhigen, scheiterten, wurde entschieden, ihn im Arrest unterzubringen. Bereits bei der Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen wie dem Abtasten kam es zu Auseinandersetzungen. Der Mann setzte sich zur Wehr und trat die Beamten. Als er auf der Bank abgesetzt wurde, sprang er auf, rannte auf einen Beamten zu und trat erneut mit den Füssen. Beim Versuch, den Mann ruhigzustellen, wurde dieser im Gesicht getroffen. Zwecks Überprüfung möglicher Verletzungen wurden der Mann sowie ein Polizist ins Krankenhaus gebracht.