LUXEMBURG
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An Samstag täglich drei geführte Besichtigungen der Bock-Kasematten

Die zum UNESCO-Welterbe zählenden Bock-Kasematten gehören zu den absoluten Sehenswürdigkeiten der Stadt Luxemburg. Die ersten Kasematten entstanden 1644 zur Zeit der spanischen Fremdherrschaft. Der Ausbau der insgesamt 23 Kilometer langen unterirdischen Galerien erfolgte 40 Jahre später durch den französischen Militäringenieur und Festungsbauer Vauban und im 18. Jahrhundert durch die Österreicher. Den Beinamen „Gibraltar des Nordens“ verdankt Luxemburg-Stadt diesen eindrucksvollen Festungswerken, die im vergangenen Jahr von über 125.000 Personen besucht wurden.

Nach der Schleifung 1867 blieben 17 Kilometer der Kasematten erhalten. Seit 1933 sind die Bock-Kasematten für Besichtigungen zugänglich. Die Festungsbollwerke und die nicht minder geschichtsträchtige Altstadt genießen weltweites Renommee. Sie wurden 1994 von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen. Ab heute und bis zum 30. September sind die Bock_Kasematten täglich von 10.00 bis 20.30 geöffnet. Das „Luxembourg City Tourist Office“ (LCTO) bietet drei geführte Besichtigungen pro Tag an: um 11.00, um16.00 und um 18.00.