LUXEMBURG
JK

Neue Büros für die beiden Museen der Stadt Luxemburg in der Rue du Saint Esprit

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Haus auf Nummer 15 als letztes der Gebäude in der Rue du Saint Esprit, im Herzen der Altstadt, erbaut. Im September 1913 kaufte die Stadt Luxemburg das Haus für 17.050 Franken, um hier Klassensäle einzurichten. Später diente das Gebäude als Wohn- und Bürohaus unter anderem für das Wasseramt der Stadt Luxemburg. Ab 1979 hatten hier verschiedene Vereine ihre Versammlungsräume.

Nun wurde das inmitten der geschützten Zone der Altstadt gelegene Gebäude umgebaut, um als Büros für die beiden Museen der Stadt Luxemburg zu dienen. Dies war gestern von Bürgermeisterin Lydie Polfer anlässlich der Einweihung der neuen Räumlichkeiten zu erfahren,

In dem Gebäude, das eine neue Fassade erhalten hat, sind nun unter anderem eingerichtet: Eine Leihbücherei im Erdgeschoss, wo sich auch die sanitären Anlagen befinden. In der ersten und in der zweiten Etage wurden vier Büros eingerichtet, während die dritte, unter dem Dach gelegene Etage als Versammlungsraum dient. In einem separaten Raum mit Blick auf die Rue du Saint Esprit wurden die Archive der beiden Museen der Stadt Luxemburg untergebracht.

Vom Erdgeschoss bis zur zweiten Etage wurde ein neues Treppenhaus aus Holz eingebaut, während das alte Holz-Treppenhaus zwischen der zweiten und der dritten Etage ausgebaut, instand gesetzt und wieder eingebaut wurde.

Die Umbauarbeiten wurden nach den Plänen des Architektenbüros „Arlette Schneiders Architectes“ durchgeführt. Die gesamten Arbeiten, nach denen sich das Gebäude nun außen und innen hell und freundlich präsentiert, schlugen mit einem geschätzten Kostenvoranschlag von rund 1.538.000 Euro (alle Taxen inbegriffen) zu Buche.