LUXEMBURG
LJ/DPA

Nach dem weltweiten Rückruf des Galaxy Note 7 drohen Samsung möglicherweise Probleme mit einem weiteren Smartphone-Modell. Anfang November kündigte die Französin Lamya Bouyirdane eine Klage gegen den südkoreanischen Konzern an, weil ihr Galaxy J5 Feuer gefangen habe und explodiert sei. Bouyirdane sagte der Nachrichtenagentur AP, das Handy sei ungewöhnlich heiß geworden und es sei Rauch herausgekommen. Als sie es von sich geworfen habe, habe es Feuer gefangen und die Abdeckung sei heruntergesprungen. Ihr Lebensgefährte habe das Handy gelöscht.

Samsung hatte Anfang September den Verkauf des Note 7 wegen Brandgefahr zunächst gestoppt und einen weltweiten Rückruf begonnen. Nachdem auch Ersatzgeräte in Brand geraten waren, stellten die Südkoreaner die Produktion des Telefons in diesem Monat ganz ein.

Erheblichen Risikos für dieFlugsicherheit

Daraufhin wurde das Samsungs Pannen-Smartphone von den US-Behörden komplett aus dem Luftverkehr in den Vereinigten Staaten verbannt. Es wurde generell untersagt, Geräte dieses Typs sowohl bei Inlandsflügen als auch bei Reisen in die und aus den USA in die Maschinen mitzunehmen.

Bei Missachtung wird es unangenehm. Sollten Passagiere versuchen, trotzdem mit einem Galaxy Note 7 zu fliegen, kann das Gerät beschlagnahmt und der Besitzer bestraft werden.

Jetzt reagiert auch „Luxair Luxembourg Airlines“ und informiert seine Passagiere, dass ab sofort die Mitnahme des Smartphones Samsung Galaxy Note 7 auf allen Luxair Flügen verboten ist, sowohl im Handgepäck, im aufgegebenen Gepäck als auch als Luftfracht.

Nach der Empfehlung der EASA (European Aviation Safety Agency) und dem Verbot internationaler Behörden dürfe das fehlerhafte Samsung Galaxy Note 7 Smartphone, bei dem der Akku überhitzen kann, nicht mehr mit an Bord geführt werden, teilte das Unternehmen gestern mit. Aufgrund des erheblichen Risikos für die Flugsicherheit sei diese Entscheidung getroffen worden.

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