GONDERINGEN
IZ

Arbeiten für den neuen Streckenradar auf

Auf der N11, der „Echternacher Strecke“, treten aktuell manche Fahrer noch heftiger in die Bremsen als sonst, wenn sie auf den Blitzer vor Gonderingen zufahren - steht doch da (bereits) eine zweite typengleicher Radarsäule nur wenige Meter vom Klassiker entfernt - wenn auch nur mit drei anstelle vier „Blitzerringen“. Der erste Teil des neuen Streckenradars ist also bereits installiert, bei Waldhof sind die Arbeiten in vollem Gange. Die Anlage soll im Herbst, gegen Ende 2019 in Betrieb genommen werden.

Die Strecke gilt nach Aussagen von François Bausch, Minister für Mobilität und Innere Sicherheit (déi gréng), immer noch als sehr unfallträchtig - obwohl seit 2016 besagter fester Blitzer vor der Ortseinfahrt Gonderingen steht.

Dies belegten Radarkontrollen der Polizei, die hier immer noch extreme Überschreitungen festgestellt haben. Zwischen 2011 und 2017 gab es auf dem Straßenabschnitt der N11 19 Unfälle mit insgesamt drei Toten und vier Schwerverletzten, wie Bausch auch in einer parlamentarischen Anfrage ausführt.

Demnach soll also der Streckenradar auf einer 4,2 Kilometer langen Strecke zwischen Waldhof und Gonderingen bei einem Tempolimit von 90 km/h für Autofahrer und 75 km/h für Lkw, seine Arbeit aufnehmen.

Der Streckenradar besteht aus vier Säulenanlagen. Zwei ermitteln und messen in beide Richtungen, zwei fotografieren den Fahrer im Falle einer Übertretung, wie die Pressestelle des Ministeriums präzisiert.

Die bestehende Säule (bei Gonderingen) bleibt demnach auch bestehen und wird in einen Detektor umgebaut. Drei weitere Säulen müssen also hinzugebaut werden. „Die Detektoren-Säulen erfassen das Nummernschild, die Einfahrt in die Zone, Fahrtrichtung und natürlich die Zeit. Daraus wird dann die Durchschnittsgeschwindigkeit berechnet.