Aufgrund der zahlreichen Verkehrsunfälle, die in den vergangenen Jahr im Kreisverkehr Gluck in Luxemburg-Gasperich zu beklagen waren, hat Nachhaltigkeits- und Infrastrukturminister François Bausch die zuständigen Dienststellen nun beauftragt, die zentrale Mauer, von vielen „Todesmauer“ genannt, „unverzüglich“ abzutragen.
Wie aus einer Mitteilung des Ministeriums hervorgeht, sollen die Abrissarbeiten Mitte Oktober in Angriff genommen werden. Weiter geht aus der Mitteilung hervor dass, „suite au développement lié à la création de 20.000 emplois au Ban de Gasperich et au Midfield“ der Kreisverkehr in den Jahren 2016/2017 sowieso in eine Kreuzung mit Ampeln umgewandelt werden wird. Der Abriss der Mauer wird demnach vorgezogen, um diesen „point noir de notre réseau routier“ zu sichern, wird weiter in der Pressemitteilung festgehalten.
Abriss der Mauer vorgezogen
Ferner macht das Ministerium darauf aufmerksam, dass international durchgeführte Studien darauf hinwiesen, dass ein Kreisverkehr nur bei geringem Verkehrsaufkommen gerechtfertigt ist. In Europa werde generell bei starkem Verkehrsaufkommen für eine Umwandlung eines Kreisverkehrs in eine Kreuzung mit Ampeln optiert, dies aus verschiedenen Gründen: Zu Spitzenverkehrszeiten ist es möglich, die Ampelschaltung anders einzustellen.
Neben den Autofahrern werden hierbei auch die Fußgänger, die Radfahrer und die Busse berücksichtigt. Dies alles sei bei einem Kreisverkehr nicht möglich, heißt es ferner im Kommuniqué des Nachhaltigkeits- und Infrastrukturministerium.


