LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Stadt Luxemburg startet Wettbewerb für „Fouer“-Plakate -

Zu Beginn der Woche wurden die ersten Platanen in der „nei Avenue“ angepflanzt, erklärte Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer gestern beim „City Breakfast“. Bis Ende März sollen wieder alle Platanen in der „nei Avenue“ stehen, die dann wieder „die schönste Avenue in der Stadt und im ganzen Land ist“, sagte Polfer. Das „Journal“ berichtete bereits darüber.

In Sachen Mobilität wusste Stadtschöffe Patrick Goldschmidt des Weiteren zu berichten, dass die Info-Box in der Rue des Bains, die derzeit über Busse und Baustellen in der Hauptstadt informiert, Ende Februar ihre Türen schließen wird. Unter dem Namen Info-Bus wird die Dienststelle ab dem 1. März im ehemaligen „Kanner Elteren Center“ an der „Plëss“ (Place d’armes) funktionieren und ausschließlich über die Busse , dabei auch über das nationale Busnetz, informieren. Jeweils von montags bis samstags von 8.00 bis 18.00. Die „Médiateurs des chantiers“ werden in einigen Monaten ihre Arbeit im Haus Nummer 13 der Rue Notre Dame aufnehmen. In der Zwischenzeit kann man die Baustellenmediatoren unter der Telefonnummer 4796-4343 erreichen.

Im Anschluss teilte Goldschmidt mit, dass die Stadt Luxemburg zehn weitere Elektro-Busse bestellt hat, die im dritten oder vierten Trimester des laufenden Jahres geliefert werden. Goldschmidt bewertet die Busse als „sehr bequem und geräuschlos“.

Im „Ban de Gasperich“ entsteht der größte Park der Hauptstadt

Stadtschöffe Serge Wilmes seinerseits teilte mit, dass die Stadt Luxemburg die Arbeiten am Park des „Ban de Gasperich“, mit denen eigentlich schon vor 18 Monaten hätte begonnen werden sollen, nun Anfang Februar endlich in Angriff nehmen wird. Nach den Worten des ersten Schöffen ist dieser Park „wichtig für die Lebensqualität in diesem Viertel und stellt die Verbindung zwischen dem alten Viertel Gasperich und dem „Ban de Gasperich“ dar“. Die Arbeiten werden bis Sommer 2022 andauern. Mit einer Gesamtfläche von 16 Hektar soll der neue Park im „Ban de Gasperich“ dann der größte Park der Hauptstadt sein.

Im laufenden Jahr organisiert die Stadt Luxemburg wieder einen Wettbewerb, um das Motiv für die Werbeplakate für die „Schueberfouer“ zu ermitteln. Der Wettbewerb richtet sich an alle Einwohner des Großherzogtums. Wie zu erfahren war, müssen die Projekte bis zum 28. Februar 2020 beim „Service Communication et relations publiques“ der Stadt Luxemburg (erste Etage des „Bâtiment Raiffeisen“, 28, boulevard Royal, L-2449 Luxembourg) eingereicht werden. Eine eigens eingesetzte Jury wird dann die Gewinner ermitteln.

Das beste Plakat wird mit 1.000 Euro belohnt. Auf die Gewinner des zweiten und dritten Preises warten 500 beziehungsweise 250 Euro. Das Wettbewerbsreglement finden Interessierte auf der offiziellen Web-Seite der „Schueberfouer“ fouer.vdl.lu.

Unterstützung für „Café des langues“

Ab Februar unterstützt die Stadt Luxemburg die monatliche Initiative „Café des langues“, die der Verein ASTI asbl in Zusammenarbeit mit dem „Syndicat d’Initiative Eich-Dommelange-Weimerskirch“ an jedem letzten Mittwoch eines Monats im Kulturzentrum „Drescherhaus“ in Dommeldingen anbieten wird. Der erste „Café des langues“ findet am Mittwoch, dem 26. Februar um 19.00 statt. Teilnehmer müssen sich bis zum 19. Februar unter der E-Mail-Adresse travcom@asti.lu anmelden.

Abschließend meinte die Bürgermeisterin, dass die vor einigen Monaten abgebrannte „Brasserie Guillaume“ am „Knuedler“ voraussichtlich im Juni wieder ihre Türen für Gäste öffnen wird. Die Wiedereröffnung sei allerdings von der Lieferung der feuerfesten Türen abhängig, sagte Polfer.

Ein „Boutique-Hotel“?

Postminister Etienne Schneider hatte es bereits vergangene Woche in seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage bestätigt: Das historische POST-Gebäude am Centre Aldringen soll zum Teil in ein Hotel umfunktioniert werden. Post-Generaldirektor Claude Strasser sprach gestern morgen im RTL Radio von einem „Boutique Hotel“ im kleineren Maßstab. Der denkmalgeschützte Bau soll auch weiterhin in Post-Besitz bleiben und teilweise auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Strasser sprach etwa davon, dass sich im Innenhof des Gebäudes Geschäfte eröffnen könnten. Man sei dabei, verschiedene Optionen zu analysieren, so der POST-Chef, der keinen Zeithorizont dafür angab.