Es kommt immer dicker. Nach dem Lauschangriff auf den Premier, einer Reihe von nicht-autorisierten Abhöraktionen, komischer Wirtschaftsmissionen und Auto-Transaktionen und der bis heute nicht geklärten Frage, weshalb der Geheimdienst dem geschassten Rechnungshofpräsidenten die Miete zahlte, gestern nun auch noch das: „Eng Source vum fréiere SREL-Mataarbeschter André Kemmer behaapt 100,7-Informatiounen no, em d’Joeren 2007 an 2008 fir de SREL d’Enqueteuren observéiert ze hunn“, meldete das Soziokulturelle Radio. Vor Gericht bestätigt der Chefermittler den ungeheuerlichen Sachverhalt, der entgegen Aussagen verschiedener Ex-Spione beweist, dass beim SREL weit mehr als ein „intellektuelles Interesse“ an der Akte bestand. Hatte die für sie staatsgefährdenden Charakter? Was hätten sie mit Infos über Ermittler und Affäre angestellt? Wer wusste alles von der Beschattungsaktion? Wuchs sie auf dem Mist eines der zahlreichen „électrons
libres“ in diesem offensichtlich außer Kontrolle geratenen Dienst? Alle Fragen zu dieser schweren Attacke auf die Justiz und den Rechtsstaat werden die Verantwortlichen im Zeugenstand unter Eid restlos beantworten müssen. Verstecken hinter dem SREL-Gesetz gilt da nicht.