LUXEMBURG
MM

Onlinehändler erhält „Luxembourg-American Business Award“

Während sich US-Präsident Donald Trump auf Amazon einschießt („Sie zahlen wenig oder gar keine Steuern“, twitterte er, wohl weil Amazon-Chef Jeff Bezos die trump-kritische „Washington Post“ gehört), erhält der Onlinehändler den „Luxembourg-American Business Award“ für das Jahr 2018, wie das luxemburgische Wirtschaftsministerium gestern bekanntgab. Der Preis wird am 15. Mai 2018 im Rahmen einer von der „Luxembourg American Chamber of Commerce“ (LACC) organisierten Feier zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, des Handels und der Investitionen zwischen Nordamerika und dem Großherzogtum Luxemburg überreicht. Die Preisverleihung findet in New York in Anwesenheit ihrer königlichen Hoheiten Kronprinz Guillaume und Kronprinzessin Stéphanie sowie des Vizepremiers und Wirtschaftsministers Étienne Schneider, statt. Mit dem halbjährlichen „Luxembourg-American Business Award“ werden amerikanische Unternehmen ausgezeichnet, die im Großherzogtum eine wichtige Rolle spielen und einen nachhaltigen Beitrag zur luxemburgischen Wirtschaft leisten. „Amazon ist ein Global Player im Bereich E-Commerce und Cloud Computing mit Europa-Hauptsitz in Luxemburg und beschäftigt hier über 1.500 Mitarbeiter“, heißt es dazu. Amazon ist der erste Dienstleister und Nicht-Produzent, der die Auszeichnung seit der ersten Preisverleihung im Jahr 1999 erhält. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Goodyear Rubber & Tire Company, DuPont, Guardian Industries, Avery Dennison, Husky, Delphi, Airtech Advanced Materials und Ampacet.

Zur Feier ihres langjährigen Engagements in Luxemburg und ihres 50-jährigen Bestehens wird die „Miami University“ (Ohio) mit einem Ehrenpreis für herausragende Leistungen bei der Schaffung von Beziehungen zwischen den USA und dem Großherzogtum ausgezeichnet. Seit 1968 verfügt die „Miami University“ über ein Lernzentrum in Luxemburg.