PASCAL STEINWACHS

Dass Hieronymus Bosch, Salvador Dali und Jeff Koons „im Ei ganz unterschiedliche Welten“ sehen, interessiert zwar wahrscheinlich nur eine sehr überschaubare Zahl an Lesern, war der Erzbistumszeitung jedoch über Ostern trotzdem einen Riesenaufmacher wert, genauso wie die „Éimaischen“, die hier unter dem Motto „Vogelfieber“ beschroben wurde. Von den EU-Deputierten scheint das Blatt indes eher wenig zu halten, wies es in seinem politischen Wochenrückblick doch darauf hin, dass die sechs luxemburgischen Europaabgeordneten auf ihrer Bilanzpressekonferenz „jeweils lediglich vier Minuten“ gebraucht hätten, „um ihre Arbeit der letzten Legislaturperiode zusammenzufassen. Ein Schelm, wer da an ein überschaubares Arbeitspensum denkt“.

Viel recherchiert haben ihrerseits aller Höchstwahrscheinlichkeit nach die Reporter der Sendung „Schnabelweid“ im Schweizer SRF1-Radio, die sich morgen mit dem Thema „Luxemburgisch – Ein Dialekt als Nationalsprache“ befassen wird, ist Luxemburgisch doch laut „Schnabelweid“ - und das haben wir schon immer vermutet - „ein deutscher Dialekt“. Da tut es nicht wundern, dass Luxemburg als „das moderne Babylon mitten in Europa“ bezeichnet wird. Gottfried Stutz...