LUXEMBURG
CORDELIA CHATON

„Le Quai Steffen“ hat ein halbes Jahr nach dem Start seine Kundschaft gefunden

Hähnchenschnitzel, Vol-au-vent, Cordon bleu oder „Gromperekichelcher“: Die Speisekarte von „Le Quai Steffen“ bietet jeden Tag Abwechslung. Ein halbes Jahr nach der Eröffnung steht fest: Frank Steffen hat die Übernahme des Restaurants am Hauptbahnhof erfolgreich gemanagt. Die Formel einer zurückhaltend-modern eingerichteten Brasserie mit Klassikern und wechselnder Karte kommt bei den Kunden an. Denn die finden im Bahnhofsviertel zwar viele Restaurants vor. Doch die meisten haben sich einer ethnischen Küche verschrieben - und viele sind auch deutlich kleiner. Der „Quai Steffen“ hingegen bietet rund 130 Sitzplätze. Dazu kommen die komfortablen Öffnungszeiten. Das Restaurant ist von 6.30 bis 23.00 ganzjährig jeden Tag geöffnet. Der angeschlossene Take-away serviert von 5.00 bis 22.00 frische Spezialitäten. „Auch das läuft sehr gut“, wie Direktor Markus Theis bestätigt.

Der Take-away eröffnete im November 2018, das Restaurant im Juli 2019. Beide setzen auf den Namen von Frank Steffen, der als „Steffen Traiteur“ in Luxemburg einen guten Ruf genießt und eine Reihe von Marken rund um gutes Essen geschaffen hat. Das spricht sich mittlerweile auch bei Reisenden herum. Die fahren auf Cocktails im „Quai Steffen“ ebenso ab wie auf Mitnahmeangebote. „Die Zahl der Mahlzeiten im Restaurant nimmt zu“, stellt Theis fest. Er bietet Tagesmenüs zwischen 15,20 und 24 Euro an. Die meiste Werbung läuft laut ihm über Mund-zu-Mund-Propaganda oder über die sozialen Netzwerke.

Steffen war mit dem auf zehn Jahre laufenden Vertrag ein Risiko eingegangen, denn „Le Quai Steffen“ bindet mit 40 Mitarbeitern eine Menge Personal und verlangt viele Ideen.

„Gerade bereiten wir ein saisonales Angebot für Sankt Valentin vor“, erklärt Theis. „Das Menü besteht aus Minestrone mit Lotte, Rinderfilet in Rotweinsauce und Panna Cotta zum Dessert.“ Danach folgt Ostern mit neuen kulinarischen Kreationen. Und im Sommer will er seine Gäste auf der Terrasse empfangen.

Ende des Jahres kommt noch eine Neuheit: „Wir werden einen neuen Lokalabschnitt eröffnen, in dem wir auch Kunden empfangen können, die mehr Ruhe und Diskretion wünschen“, erzählt der Direktor von „Le Quai Steffen“, der weiß, dass solche Plätze in Luxemburg gesucht sind.

Eines steht fest: Nach einem halben Jahr hat „Le Quai Steffen“ die Feuerprobe bestanden - und zählt bereits jetzt Stammkunden. „Manche“, lächelt Theis, „kommen sogar aus Paris.“