LUXEMBURG
JK

Verkehrsinsel in Hollerich als „Installation de chantier“ genutzt

In der Hauptstadt jagt eine Baustelle die andere. So auch in Luxemburg-Hollerich. Die Großbaustelle in der Rue de Hollerich, in deren Rahmen sämtliche Infrastrukturen erneuert werden, läuft noch bis Ende kommenden Jahres. Und schon ist man bei den zuständigen Stellen der Stadt Luxemburg und der Straßenbauverwaltung mit der Planung kommender Baustellen beschäftigt. Der eine oder andere Autofahrer wird es sicherlich bemerkt haben: Auf der Wiese vor der Hollericher Kirche, aus Richtung Escher Autobahn kommend, wurden in letzter Zeit Erdarbeiten ausgeführt. Laster und Bagger sind im vollen Arbeitseinsatz, Baubuden und Plastikrohre in verschiedenen Farben sind zu sehen, Planen werden verlegt und jeder fragt sich: Was ist hier los? Was wird hier wohl wieder gebaut?

Der Rätsels Lösung: Im Rahmen des Voranschreitens der Luxtram-Baustelle wird die Verkehrsinsel HO-08 (wie dieses Teilstück im verkehrstechnischen Fachjargon genannt wird) als „Installation de chantier“ genutzt. Soll heißen, hier wird alles untergebracht und gelagert, was zwecks Einrichtung der Luxtram-Baustelle von Hollerich (Busbahnhof) durch das neue, auf dem Gelände der heutigen Tabakmanufaktur Heintz van Landewyck zu errichtenden Neubauviertel von Hollerich bis zum Bahnhof gebraucht wird.