LUXEMBURG
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24 Fragen an Fernand Etgen

Für unsere diesjährige Sommerserie ließen wir einer Reihe von Politikern einige Fragen per E-Mail zukommen, von denen wenige politisch, und die meisten eher privater Natur sind. Manch einer hat noch am gleichen Tag geantwortet, bei anderen lässt die Antwort immer noch auf sich warten.  Heute die Antworten von Parlamentspräsident Fernand Etgen (DP). 

Was haben Sie während des Lockdowns gemacht und befürchten Sie angesichts der aktuellen Situation einen zweiten Lockdown?

Auch während des Lockdowns war die Chamber sehr aktiv, ich habe auch viel in meinem Büro in der Stadt oder zuhause gearbeitet. Die Wochenenden habe ich für ausgiebige Spaziergänge durch die „Feelener Hecken“ genutzt. Da wurde mir wieder bewusst, wie sehr der Mensch die Natur braucht.
Ein zweiter Lockdown wäre eine Katastrophe. Ich setze deshalb sehr auf die Eigenverantwortung jeder Bürger, um dies zu verhindern.

Ist Europa, vor allem aber auch die Großregion, in der Corona-Krise gestorben?

Nein. Die Corona-Krise hat aber gezeigt, dass wir mehr Europa brauchen. Es waren die Nationalstaaten, die die Grenzen dicht gemacht hatten und nicht Europa.  

Was war in Ihren Augen das wichtigste politische Dossier in der zurückliegenden Session?

Alle Dossiers, die im Zeichen der Corona-Krise standen.

Welches sind für Sie die Prioritäten für die Rentrée?

Das Corona-Virus und seine Auswirkungen werden uns noch lange beschäftigen.

Wohin fahren Sie, wenn es die Situation denn erlauben sollte, in den Urlaub, und warum?

Es gefällt mir sehr gut in Luxemburg, fahre aber ein paar Tage an die belgische Küste. Ich liebe Abwechslung.

Haben Sie – und seien Sie hier bitte ehrlich! - seit der Einführung des gratis öffentlichen Transports schon mehr als einmal Bus, Bahn oder Tram genommen?

Ich bin immer ehrlich! Nein, ich bewege mich viel zu Fuß und benutze das Fahrrad... und das Auto.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?

Gesundheit und intaktes Familienleben.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

Unsoziales Verhalten aufgrund der Herkunft.

Ihr größter Fehler?

Ich bin manchmal etwas ungeduldig...

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Voll Energie!

Stoff- oder Einwegmaske?

Hauptsache Schutz.

Netflix oder Fernsehen?

Ich gehöre zur Fernsehgeneration.

Putin oder Trump?

Weder noch. Lieber Xavier Bettel ;)

Südkorea oder Nordkorea?

Südkorea.

Beatles oder Rolling Stones?

Beatles und die Fanfare Feulen.

Bach oder Stockhausen?

Bach.

Wein oder Bier?

Ein guter Wein von der Luxemburger Mosel.

Krimi oder Roman?

Krimi, da schlafe ich nicht sofort ein.

Fahrrad oder Auto?

Beides.

Grün oder Blau?

Grüne Natur, blaue Politik.

Nacht oder Tag?

Tag.

Süßes oder Saures?

Ich mag Süßes...

Hund oder Katze?

Hund.

Kennen Sie einen politischen Witz?

Politik ist eine seriöse Angelegenheit.