Während die Welt hierzulande auch nach zweiwöchiger Urlaubsabwesenheit immer noch die gleiche ist, und sich immer noch mit derselben Begeisterung über das vermaledeite Referendumsdings echauffiert wird (warum ist hier übrigens eigentlich keine dritte Möglichkeit vorgesehen: Ja. Nein. Vielleicht?), verändert sich die Welt auslands von Tag zu Tag, und zwar derart heftig, dass man selbige fast nicht mehr wiedererkennt. Vor allem das weiland famos sozialistische Kuba ist inzwischen so meschugge geworden, dass es nicht mehr weiß, was es ist und wo es herkommt. Die Erzbistumszeitung ist dann auch total beflügelt, zeigte sich Kubas Staatschef Raul Castro doch jetzt nach einer Audienz mit dem Heiligen Stuhl ganz hin und weg: „Ich habe alle Reden des Papstes gelesen, seine Kommentare, und wenn der Papst so weiter macht, werde ich wieder anfangen zu beten und wieder in die Kirche gehen - und das ist kein Witz“. Klaro, dass der entsprechende Titelseitentitel dann auch „Bekehrung im Vatikan“ lautete. Morgenluft wittert jedoch auch unser nationaler Papst, Jean-Claude Hollerich, der gegenüber dem „Wort“ ganz schön große Töne spuckt: „Wir sind viele Kompromisse eingegangen, doch nun kommt eine Zeit, in der wir härter durchgreifen müssen“. Die Bettel‘sche Rache wird diabolisch...
Bekehrung
journal.lu - 11.05.2015 - Kommentare

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