BELES
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Mit Siegen durch Wout van Aert und Sanne Cant hat Belgien die Cross-Weltmeisterschaften im luxemburgischen Beles erneut dominiert. Van Aert holte sich am Sonntag im Eliterennen der Männer wie im Vorjahr den Titel. Der 22-Jährige verwies mit einem Vorsprung von 44 Sekunden den Niederländer Mathieu van der Poel auf den zweiten Platz. Rang drei ging an van Aerts Landsmann Kevin Pauwels (2:09).

Bei den Frauen hatte am Samstag Cant die Favoritin Marianne Vos überrascht und erstmals den Titel geholt. Sie setzte sich in einem spannenden Rennen in der Schlussphase mit einer Sekunde Vorsprung durch. Beide Fahrerinnen waren während des Rennens auf einem schwierigen, rutschigen Kurs kurz ins Straucheln gekommen. Auf Platz drei kam die Tschechin Katerina Nash. Die Luxemburgerin Christine Majerus schaffte es auf den exzellenten 7. Platz. 

Beim Männerrennen hatte sich van der Poel, der Weltmeister von 2015, zunächst an die Spitze gesetzt. Doch van Aert kämpfte sich heran und zog schließlich vorbei. Dabei profitierte der Belgier auch von einem technischen Defekt seines Rivalen. Auf den ersten sechs Plätzen kamen ausschließlich belgische und niederländische Fahrer.