LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Schenkt man Bald-nicht-mehr-Kommissionschef Juncker Glauben, dann zog es ihn in den vergangenen Jahrzehnten regelmäßig an die „Belsch Plaasch“, wo er inzwischen aber leider Germanisch schwätzen müsse: „Il y a trente ans, j‘étais chez le boulanger, le boucher, je pouvais passer mes commandes en français; aujourd’hui on ne l’accepte plus. Donc je parle l’Allemand - ils acceptent les Allemands, plus les francophones“.“ Dabei zieht es Juncker nun schon seit Jahren zum „Stanglwirt“ in Tirol, und vorher urlaubte er immer nur in Locarno im Tessin. Würde er allerdings tatsächlich einmal an die belgische Küste reisen - und als zukünftiger politischer Rentner macht er das ja sogar vielleicht -, so müsste er dort einfach nur Belgisch parlieren, und alle Bäcker und Metzger würden ihn verstehen,

Um einiges schwieriger dürften sich allerdings die Gespräche erweisen, die Juncker heute zusammen mit Staatspremier Bettel mit dem britischen Wuschelkopf Boris Johnson in Luxemburg führen muss, verglich dieser sich doch jetzt in einem Interview mit dem Superhelden Hulk, und der wird bekanntlich desto stärker, je wütender er wird. Man könnte auch sagen, sich aufplustern und total den Verstand verlieren. Willkommen im Großherzogtum...