PASCAL STEINWACHS

Das Blau-Rot-Grün-Dings wird sich definitiv warm anziehen müssen, hat sich inzwischen, pünktlich zum gestrigen Betriebsausflug der Berufsnörgler der Gewerkschaftswelt nach Dommeldingen, doch auch der pensionierte Leitartikler des OGBL-„Tageblatts“ zu Wort gemeldet, und das was er schreibt, lässt einem wie gewohnt das Blut in den Adern gefrieren. Nach all dem luxleakianischen Druck aus dem Ausland täte die neue Regierung nämlich besser daran, sich „nicht auch noch einen innenpolitisch ruinösen Streit an der sozialen Front“ zu leisten. Vielmehr brauche sie „den Schulterschluss mit den Kräften, die sich anschicken, ihr wegen der unsozialen Austeritätsmaßnahmen den langen, zermürbenden Kampf anzusagen, in dem sie schließlich unterliegen wird“.

Deshalb auch die tolle sold’sche Schlussfolgerung: „Liebe Bettel, Schneider und Braz, wer im Irrtum verharrt, ist des Teufels. In dessen Klauen wollt ihr doch nicht endigen, oder?“

Apropos Beelzebub: Es gibt aber Gott sei Dank auch noch positive Berichte über uns bzw. die Kapitale von uns, und zwar beim WDR, der am Sonntagabend über „die kleinste Weltstadt der Welt“ berichten wird. Da weitet sich einem das arg geplagte Herz...