PASCAL STEINWACHS

Derweil Wirtschaftstaatssekretärin Francine Closener sich mit allerlei lustigen „Luxembourg. Let’s make it happen“-Aktionen und diversen Papier-, Holz- und Stahlvögeln für die nation brandende Aufpolierung unseres Image einsetzt, versucht es „Move!“-Tänzerin Sylvia Camarda in bester Désirée Nosbusch- und Vicky Krieps-Manier mit Kultur, sehr zur Begeisterung des Arte-Geschäftsführers, der dann auch in Zukunft mit der Luxemburgerin weiterarbeiten will. Gegenüber der Erzbistumszeitung sprudelte der Arte-Chef dann auch gestern geradezu vor Camarda-Begeisterung: „Sie ist ein Unikat. Es gibt niemanden, der eine solche On-Präsenz hat und gleichzeitig über so viele Fähigkeiten verfügt und dazu noch eine kraftvolle Freundlichkeit ausstrahlt“.

Begeistert ist das „Wort“ (diesmal jedoch die online-Version) aber auch von der gestrigen Kammervereidigung von Simone Asselborn-Bintz und Sam Tanson, der es gleich zwei Artikel widmete, nämlich „Rote Frau für roten Mann“ und „Grüne Frau für grünen Mann“.

Und die von ekligen Bettwanzen heimgesuchte „Cinémathèque“, die öffnet an diesem Freitag endlich wieder ihre Pforten, nachdem sämtliche Kratzviecher vernichtet wurden...