LUXEMBURG/NIEDERKORN
LJ

Großeinsatz der Polizei am Dienstagmittag in Niederkorn

Die Polizei war gestern kurz nach 14.00 nach Niederkorn gerufen worden, da sich ein Mann angeblich mit eine Schusswaffe in einer Wohnung verschanzt hatte. Kurz nach 15.00 kam dann die Meldung, dass der Mann von den Spezialkräften der Polizei in seiner Wohnung neutralisiert wurde. Nach wie vor unbekannt ist die Ursache für diese Tat.

Den Informationen der Polizei zufolge war der Mann allein in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Rue Mathendahl. Vor Ort waren mehrere Polizeipatrouillen. Die umliegenden Straßen (Rue des Pommiers, Rue Mathendahl und ein Teil der Route de Bascharage) wurden gesperrt, ein Sicherheitsperimeter aufgebaut. Ersten Informationen nach hatte sich der Mann in einer Wohnung im Erdgeschoss verschanzt. Kurz nach 15.00 wurde Entwarnung gegeben: Der Mann konnte von den Spezialkräften in seiner Wohnung festgenommen werden. Niemand wurde bei dem Vorfall verletzt.

Sämtliche Sicherheitsmaßnahmen und Straßensperren wurden daraufhin aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt. Zuvor hatte die CFL mitgeteilt, dass die Zuglinie 60 zwischen Differdingen und Petingen für die Dauer des Polizeieinsatzes gesperrt war.

In einigen Medien wurde berichtet, es seien Schüsse gefallen. Das wurde von der Polizei nicht bestätigt. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, seien die bei der Erstürmung der Wohnung entstandenen Geräusche möglicherweise mit Schüssen verwechselt worden.

Wie von der Staatsanwaltschaft am Spätnachmittag mitgeteilt wurde, wurde die Waffe des Mannes beschlagnahmt. In Niederkorn wurde kein Schuss abgegeben. Der festgenommene Mann (61) wird heute vom Untersuchungsrichter gehört werden.