LUXEMBURG
CLAUDE KARGER

„La bulle des 10“ nennt der „Quotidien“ charmant die Teilnehmer-Begrenzungspflicht (nicht einbegriffen in der Rechnung sind freilich die Gastgeber) an Treffen zuhause und sonstigen Pläuschen. Unter anderem diese Anti-Covid-19-Verbreitungsmaßnahme soll nun bis zum 31. Dezember verlängert werden. „La célébration de la Saint-Sylvestre devrait donc tourner court avec l‘obligation pour l‘Horeca de fermer ses portes à minuit pile“, befürchtet der Autor. Hoffentlich, aber hoffentlich werden wir am 1. Januar dann zu mehr mit dem einen oder anderen Bläschengetränk anstoßen können, um dieses schreckliche 2020 zu begraben und zuversichtlich in ein 2021 ohne Pandemie-Druck reinzustarten.  Da wird der Wirtschaftsminister - alias „Der Navigator“, wie die „Revue“ über ihn titelt - sicher mit in die Hoffnung einstimmen. Schließlich hat ihm das Virus einen recht anstrengenden Start in der Regierung bereitet. Und der Druck bleibt. „Die heftigste Phase des Sturms, die Zeit des Lockdowns, ist zumindest vorbei. Wir werden zwar noch eine Zeit lang mit der Corona-Krise zu tun haben und müssen daher konzentriert navigieren“, meint Kapitän Fayot. In der Tat dürfte sich die stürmische See nicht so schnell legen und schließlich ist Luxemburg kein Wunderland in einer Schneekugel, pardon Glitzerblase.