LUXEMBURG
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Polizei: Bilanz der monatlichen Verkehrskampagne und aktuellen Kontrollen

Im Rahmen der monatlichen Verkehrskampagne wurden im Januar insgesamt 466 Kontrollen durchgeführt, wie die Polizei gestern auf ihrer Homepage mitteilte.

Im Fokus stand hauptsächlich die Kontrolle der mitgeführten Fahrzeugpapiere. Neben der Gültigkeit wurde auch überprüft, ob alle nötigen Dokument vorgezeigt werden konnten.

In über 200 Fällen wurde diesbezüglich ein Verstoß festgestellt und geahndet.

Insgesamt wurden so zwischen dem 14. und dem 20. Januar 477 gebührenpflichtige Verwarnungen im Rahmen der Kampagne ausgestellt, wie es von der Polizei heißt - und neben der Kontrolle der Fahrzeugpapiere wurde unter anderem auch die Leserlichkeit und der Zustand der Kennzeichen sowie allgemein die gute Sicht nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“ einem strengen Blick der Ordnungshüter unterzogen. Ein defektes Licht am Wagen oder das Nichttragen des Sicherheitsgurtes wurden auch nicht außer Acht gelassen. Während der Kampagne wurde auch in den sozialen Netzwerken auf die verschiedenen Verstöße aufmerksam gemacht. Diese Möglichkeit nutzen auch die Beamten, indem sie Fahrer mündlich auf die Risiken der eingeschränkten Sicht aufmerksam machten.

Durch den Umstand der winterlichen Bedingungen wurden an den letzten Tagen daher mehrere Verkehrskontrollen durchgeführt. So zum Beispiel in Zolver in der Rue des Acacias, wo aufgrund des Verstoßes gegen Artikels A 046-01 (74 Euro - „Usage d’un véhicule routier automoteur n’assurant pas une vue du conducteur suffisamment dégagée vers l’avant ou vers les deux côtés“) insgesamt 14 Fahrer angehalten wurden. „Eine eingeschränkte Sicht stellt ein Sicherheitsrisiko für den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer dar“, sagt die Polizei.

Allerdings bleibt es nicht bei einer Verwarnung, wenn man bei den aktuellen Wetterbedingungen noch mit Sommerreifen unterwegs ist. Neben der gebührenpflichtigen Verwarnung von 74 Euro kommt es zusätzlich zu einem „Aus-dem-Verkehrziehen“ des Fahrzeuges und möglichen Kosten eines Abschleppdienstes. In den letzten Tagen (Mittwoch/Donnerstag) mussten somit über 15 Fahrzeuge stehen bleiben.

Die Polizei rät, dass die Fahrer ihren Fahrstil (und den Wagen) den Wetterbedingungen anpassen sollen.