PASCAL STEINWACHS

Gerade erst hat sich das Abgeordnetenhaus in die Ferien verabschiedet, und schon gähnt einen das Sommerloch mit Riesenschritten an. Für die „Revue“ null Problemo, lässt sich doch immer ein Politiker auftreiben, mit dem sich schnell ein paar Seiten füllen lassen. In diesem Falle sogar ein waschechter Minister, nämlich Sportminister Schneider, den ein „Revue“-Reporter bei seiner allwöchentlichen Radrunde rund um den Stausee begleiten durfte.

Das Resultat ist ernüchternd, gerät der Sportminister doch anscheinend in der Anfahrt zum Hareler Poteau „weniger in Erklärungs- als vielmehr in Atemnot“; zudem müsse er „fünf Kilogramm mehr als noch vor einem Jahr die langgezogene Rampe hochwuchten“, also gewissermaßen mit der Wampe auf die Rampe. Die Schneider‘sche Erklärung ist dann auch ganz simpel: „Ech kommen aus enger Brauereistad, do gehéiert nom Sport alt och ee gudde kille Béierchen dozou. An als fréiere Wäibauminister konnt ech d’Qualitéit vun eisem Lëtzebuerger Muselwäin kenneléieren“. Nur gut, dass „de Rom“ („am Sport gëtt sech geduuzt“) nicht aus Amsterdam oder gar aus Cognac kommt.

Und Finanzminister Gramegna, der ist als Golf- und Tennisspieler anscheinend ein „richtiger Schlägertyp“. Muhahaha...