PASCAL STEINWACHS

Ex-CSV-Ministerin/Präsidentin/Europaabgeordnete und Fast-täglich-Bloggerin www.ehennicotschoepges.lu/ ist wütend. Nicht über ihr Klavierspiel, sondern über das soziokulturelle Radio, das sich doch tatsächlich getraut haben soll, den Premierchef in der Spitzeldienstaffäre in einem nicht so guten Licht dastehen zu lassen.

Unter dem vielsagenden Titel „Kontrollausschuss überflüssig, weil doch der Staatsminister alles zu sagen hat??“ ergriff Frau Hennicot dieser Tage nämlich mal wieder auf ihrer www-Seite lautkräftig das Wort, um sich darüber zu echauffieren, dass der parlamentarische Kontrollausschuss „keine Fragen stellte“. Vielleicht „wäre ein Untersuchungsausschuss zur Arbeit des Kontrollausschusses angebracht, oder aber eine Untersuchung weshalb sich insbesondere das staatlich geförderte 100.7 und sein Chefredakteur in unerträglicher Länge über Geheimdienst und Bommeléer auslassen“ würden, so die frühere CSV-Spitzenfrau, die sich dann auch fragt, ob die bösen Radiomenschen das etwa machen, „um ihre Zuhörerquoten zu steigern, oder aus purer Lust an der sensationslüsternen Aufmachung... oder etwa nur um dem Premierminister eins auszuwischen“. Nicht auszudenken...