PASCAL STEINWACHS

Nun ist es also schon 20 Jahre her, dass Nancy Kemp-Arendt zur besten europäischen Triathletin (das ist ein sogenannter Sport, bei dem es darum geht, möglichst schnell zu schwimmen, zu radeln und zu joggen) des Jahres gewählt wurde, was die Erzbistumszeitung gestern dann auch auf zwei Seiten abfeierte, nachdem sie die „schlanke, blonde Frau“ zu Hause besucht hatte, die dort „an ihrem Küchentisch“ saß „und auf den riesigen, gepflegten Park hinter ihrem großen Haus“ blickte. Wer über so viel Platz verfügt, der hat natürlich auch Haustiere, und mit diesen - ihrem Hund Blümchen und ihrer Katze Heemel - geht „Nänz“ dann auch jeden Morgen spazieren (wahrscheinlich in ihrem riesigen Park). Das Lebensmotto von Frau Kemp-Arendt lautet übrigens „Rest is for the dead“ (Erholung ist nur was für die Toten), was erklären dürfte, dass diese „ohne Punkt und Komma“ erzählen kann, wie die Erzbistumszeitung leicht genervt feststellt. Dann verrät die CSV-Abgeordnete dem „Wort“ aber auch noch, dass sie geboren wurde; „um Triathlon zu machen“, und „... um Kinder zu kriegen“ (nicht zu verwechseln mit Blümchen & Heemel). Deshalb das Kemp-Arendt‘sche Fazit: „Ich finde es toll älter zu werden“. Verrücktes Huhn...