Seeed ist eine Berliner Reggae-Band, die 1998 gegründet wurde und aus zwölf Personen besteht.
Anfangs war die Truppe für die eher untypischen Instrumente wie Posaune und Saxophon bekannt. Ihre Produktionen schlugen nicht nur in Europa ein wie eine Bombe, mit „Waterpumpee“ oder „Shake Baby Shake“ landeten sie auch Hits auf Jamaika. Seeed gewann 2006 den Bundesvision Song Contest mit dem Song „Ding“.
Nach längerer Pause arbeitete die Formation ab Anfang 2010 wieder im Studio an einem gemeinsamen Album. Am 28. September 2012 erschien das vierte Studioalbum „Seeed“, welches bei Veröffentlichung auf Anhieb Platz 1 der Album-Charts erreichte.
Ihr habt eine lange Pause hinter euch, habt ihr euch in dieser Zeit verändert?
Seeed Nein. Naja wir sind erwachsener geworden. Früher haben wir uns immer über alles aufgeregt was schief ging, heute sind wird relaxter. Uns geht es vor allem drum Spaß auf der Bühne zu haben, das haben wir in der Pause erkannt. Wir haben alle noch sehr viel Bock gute Mucke zu machen.
Seeed ist eine riesige Truppe, da gibt es bestimmt manchmal auch Zoff?
Seeed Naja wir regeln alles immer sofort. Manchmal müssen wir wie in einer großen Familie einfach abstimmen. Aber wir kennen uns so gut und wissen, wie wir uns zu verhalten haben. Und wenn einer mal schlecht drauf ist, dann pushen die anderen ihn. Falls mal einer etwas zu meckern hat, sagt er das und wir besprechen alle zusammen das Problem, so entstehen keine Missverständnisse.
Auf eurer Tour stehen auch Städte wie Paris oder Amsterdam, wie ist es für euch irgendwo aufzutreten, wo ihr nicht so bekannt seid?
Seeed Wir sind aufgeregter als sonst, es ist für uns etwas ganz Besonderes. Auch wenn dort nur 100 Leute sind, ist es für uns alle noch spannender als auf einem Festival mit 20.000 Leuten zu spielen. Das Publikum kennt uns nicht, wir müssen es überzeugen. Da wir aber wissen, dass wir gute Musik machen, verunsichert uns das nicht. Wir freuen uns darauf neue Fans zu bekommen.



