CLAUDE KARGER

Da beehrte das erste luxemburgische Fürstenpaar seit 40 Jahren diese Woche samt drei Viertel-Regierung und einer gigantischen Wirtschaftsdelegation das Hexagon, und prompt wird es von dieser bitterbös-fiesen Satiresendung namens „Quotidien“ aufs Korn genommen. Und das nur, weil „Paris Match“ gemeint hatte, die Großherzogin bringe „un parfum de fantaisie latine“ nach Europa. Da mussten sogar die höfischen Hündchen daran glauben („photo la plus trash“) und die Gattin unseres Chefdiplomaten, der sogar unterstellt wurde, ihr Soireekleid für das Dinner im Macron-Palast im Hobbyzenter „Jardiland“ erstanden zu haben... Auch noch schlecht informiert, die Kollegen: da kauft unser Jang doch lediglich seine Rasenmäher... Und was wissen die, ob nach dem Gala-Schmaus nicht doch noch Party angesagt war? Krass Party machen bekanntlich auch die Mädels von „Vaginakrawall“, die ein „T“-Journalist dieser Tage interviewen durfte, wobei ihm offenbar recht mulmig wurde bei den Powerdamen, die etwa Statements des gerne barbrüstig-testosteronstrotzend auftretenden Kreml-Machthabers wie „don‘t teach me how to do my stuff. Teach women how to do Borschtsch (Rote-Beete-Suppe)“ auf den Misthaufen der Geschichte katapultieren möchten. Die Suppe lasst aber da.