PASCAL STEINWACHS

Derweil ein Großteil der Jennis a Mennis gestern bei leckerstem Heißwetter ihre während der vergangenen Wochen mit Mühe und Not herangezüchtete Bräune spazieren führte, und dabei - so viel Solidarität mit der Geschäftswelt muss sein - gleichzeitig auch das ein oder andere Ramschzeugs akquirierte, musste der Schreiber dieser Zeilen doch tatsächlich das tun, was er neben Fußball, Zucchini, Katzenvideos und Zehennägelschneiden am wenigsten mag, nämlich arbeiten, nachdem er letzteres zuvor wegen dem so genannten Urlaub sein gelassen hatte. So richtig beglückt, wieder hier zu sein, ist besagter Schreiber dann auch nicht, ganz im Gegensatz zum CSV-Raubein Woltesch Misch, der gestern auf Facebook die ganze Welt an seiner Wonne teilhaben ließ: „Et ass op villen Plaazen flott op deser Welt an et geet en och gär fort. Mais am schéinsten ass et awer doheem“. Hm,...

Im Erzbistums-„Wort“ haben sie indes immer noch ganz andere Probleme, so zum Beispiel die Krux mit dem Alleinleben, was besonders für Weintrinker ganz schön ärgerlich sein kann, nämlich „spätestens dann, wenn nach vier oder fünf Tagen die Flasche immer noch nicht leer ist und das Trinken zur Pflicht wird – den edlen Tropfen will man schließlich nicht wegschütten“. Das ist dann wohl der Preis der Freiheit...