LUXEMBURG
DANIEL OLY

Intelligentere Robotik und künstliche Intelligenz: Deloitte diskutiert die Einsatzfelder

Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) wird die Wirtschaft nachhaltig beflügeln - nicht nur im Bereich der Robotik, wo die sogenannten „Collaborative Robots“ (CoBots) künftig den Ton angeben sollen; soll dies gelingen, müssen Menschen und Roboter auf engstem Raum kollaborieren können.

Eine Künstliche Intelligenz erlaubt hier, dass der Roboter auf den Menschen reagieren kann und vermeidet dadurch Arbeitsunfälle.

Beispiele wie diese zeigen, wie wichtig eine Weiterentwicklung in der KI für die Wirtschaft werden wird - und beschränkt sich nicht nur auf die Industrie, denn auch das Finanzwesen und die Dienstleistungsbranche kann stark profitieren.

Beleuchtung verschiedener Facetten

„Deloitte Luxembourg“ lud deshalb am gestrigen Dienstag zu einer „Digital Series“-Konferenz, um das Thema der KI näher zu betrachten. Unter anderem mit dabei: Zwei Startup-Unternehmen, die ihre Lösungen für eine KI-gesteuerte Dienstleistung präsentierten.

So etwa das Startup „Pixoneye“, das mittels seiner KI Bilder anonymisiert in einen Kontext setzen und damit ein Nutzerprofil erstellen kann - was für Dienstleister und Werber höchst interessant sein dürfte. Besonders, da die Anwendung leicht genug ist, um auch auf Smartphones zu setzen.

„Dadurch erschließen wir ein völlig neues Kundenfeld, das bislang von Unternehmen wenig bis gar nicht verstanden werden konnte“, meint Henry White von „Pixoneye“.

Ronan Vander Elst von „Deloitte“ fasste das Problem zusammen: „Jeder weiß, dass KI zu einem wichtigen Thema wird. Aber nur die wenigsten haben das Know-How und das nötige Talent in ihren Reihen, um es zu verwirklichen.“

Bei Umfragen zum Thema geben neun von zehn Betrieben an, erst in der Entwicklungsphase zu stecken und ihre KI-Entwicklung noch nicht weit voran getrieben zu haben. Es sei demnach keine Frage des „Ob“, sondern eine Frage des „Wann“.