An „Halef Fasten“ - in diesem Jahr am kommenden Sonntag, 15. März - wird hierzulande und auch in Teilen des benachbarten Auslands der „Bretzelssonndeg“ gefeiert.
Und es gab schon tolle Vorzeichen: Gestern Nachmittag organisierten die Bäckermeister ihren traditionellen „Bretzel“-Umzug durch die Straßen der Hauptstadt, den 29. seiner Art in diesem Jahr. Vor der Handwerkskammer auf Kirchberg wurde auch der „Péitruss-Express“ mit Brezeln festlich heraus geputzt. Unter der Führung ihrer Hoheit, der „Bretzelkinnigin“ Tessy Conrardy, ging es dann Richtung Stadtzentrum, wo zuerst die neue Bretzelkreation vorstellt und dann sowohl die großherzogliche Familie, die Regierungsmitglieder und auch das hauptstädtische Rathaus mit dem süßen Backwaren versorgt wurden, bevor in der Oberstadt dann Bretzeln an die Passanten verteilt wurden.
Tradition, die alle vier Jahre bricht
Der übermittelten Tradition zufolge schenkt der Herr seiner Liebsten zu Halbfasten eine „Bretzel“. Im Gegenzug bekommt der Herr zu Ostern von ihr ein herrliches Schokoladenei überreicht. In einem Schaltjahr ist es allerdings genau andersrum: Da schenkt sie ihm eine Brezel und er schenkt ihr ein Schokoladenosterei. Die Form der Bretzel symbolisiert so die ineinander verschlungenen Arme der Verliebten.





