ESCH/ALZETTE
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„Friedensmarsch“ in Esch/Alzette - Aufforderung zu Abrüstung und Solidarität

Seit ein paar Jahren gibt es um Ostern herum auch in Luxemburg wieder Friedensmärsche, aber die am 28. März geplante Veranstaltung musste in diesem Jahre coronavirusbedingt abgesagt werden. Allerdings wollten die Organisatoren OGBL und „Friddens- a Solidaritéitsplattform“ (FSPL) nicht ganz ausfallen lassen und hatten für vergangenen Samstag - übrigens der Weltflüchtlingstag - zu einem „Friddensmarsch“ unter dem Titel „Brécke bauen fir Fridden a Gerechtegkeet“ nach Esch/Alzette eingeladen. Mehrere Organisationen und eine Reihe von Bürgern schlossen sich der Demo bei Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln an. Um die 150 Teilnehmer wurden gezählt. Der „Friddensmarsch“ fordert neben der weltweiten Abrüstung und dem Stopp der luxemburgischen Militärprojekte wie die Teilnahme am Multitransporterprogramm A330 MRTT oder den Ausstieg aus dem Militärsatellitenprogramm eine Reform der europäischen Migrationspolitik, die konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und eine Umlagerung der Rüstungsausgaben auf die Sozialpolitiken.