In der Zwischenzeit dürfte es allgemein bekannt sein, dass das bisherige Monnericher Gemeindeoberhaupt Dan Kersch (LSAP) bei der Regierungsübernahme den Stuhl von Jean-Marie Halsdorf (CSV) als Innenminister eingenommen hat. Dem zu Folge hat er auch seinen Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters eingereicht. Wie gestern Morgen bei der Sitzung des Monnericher Gemeinderats zu erfahren war, hat er seine Parteikollegin Christine Schweich, Schöffin und designierte Nachfolgerin mit der Leitung der Sitzung beauftragt. Kersch wird sie selbst in den nächsten Wochen vereidigen. Jean Orlando, der als zweiter auf der LSAP-Liste bei den Kommunalwahlen im Oktober 2011 den Vortritt gehabt hätte, hat auf das Bürgermeisteramt verzichtet.
Auch die an vierter Stelle gewählte Marie-Therese Sannipoli-Mehling (LSAP) wird keine Verantwortung im Schöffenrat übernehmen. Den noch freien Stuhl im Monnericher Schöffenrat wird künftig Danielle Becker-Bauer besetzen.
Die Sprecher aller im Gemeinderat vertretenen Parteien sprachen dem scheidenden Bürgermeister ihre Glückwünsche aus und wünschen ihm eine glückliche Hand in diesen schwierigen Zeiten.
Kersch kenne bestens die Probleme der Gemeinden. Als Innenminister habe er jetzt die Möglichkeit zu handeln, so Rat Servais Quintus (déi gréng) abschließend.
Einstimmigkeit in allen Punkten
Die Gemeinde Monnerich besitzt 77 Hektar Wald, die zu 100 Prozent FSC zertifiziert sind. Angenommen wurde der Forstwirtschaftsplan 2013, der mit einem Defizit von 52.650 Euro abschließt. Ein Zuschuss von 625 Euro wird unter sämtliche Vereine verteilt, die bei der diesjährigen Auflage des „Challange de la Commune de Mondercange“ teilnahmen. Weil die Gemeinde Monnerich nicht über die geeignete Infrastruktur verfügt, mietet der lokale Tennis-Club eine Halle in Lallingen an. Durch einen Zuschuss von 2500 Euro beteiligt sich die Gemeinde an den Kosten.
Angenommen wurden die berichtigten Konten des Sozialamtes für 2013, die mit einem Überschuss von 10.451,25 Euro abschließen. Im Budget 2014 sind Ausgaben von 355.903 Euro vorgesehen.
„Beim SIGI soll wieder Ruhe einkehren“
Das interkommunale Syndikat SIGI sei in der letzten Zeit unglücklich aufgefallen, stellte CSV-Rat Jeannot Fürpass fest und sprach von einem angeblich ungesunden Klima, das dort herrsche. Er wollte wissen wo, das oder die Probleme liegen würde. Marc Fancelli (LSAP), der Vertreter der Gemeinde im SIGI konnte Jeannot Fürpass beruhigen und betonte, dass es hier keine Probleme geben würde. Dies sei dem SIGI-Vorstand seitens der Personaldelegation mitgeteilt worden. Auch die erwähnten Personalabgänge würden in keinem Zusammenhang mit der erwähnten „Malaise“ stehen.
Fancelli sprach ebenfalls kurz das Thema „macommune“ an. In Punkto FGFC kündigte er ein klärendes Treffen mit der Gewerkschaft der Gemeindefunktionäre an. Oberstes Ziel sei es, dass wieder Ruhe im Syndikat einkehre!



