CLAUDE KARGER

Tja, „ich könnte es mir ja leicht machen und mit dem Finger auf meine Vorgänger zeigen“, kommentierte der Minister für Innere Sicherheit gestern im „Tageblatt“ den Wirbel um „die Datenbank, die nicht existieren darf“ und in der offenbar bei der Polizei allerhand Infos über diesen und jenen stehen sollen. Der erste grüne Polizei- und Armeeminister, der in seiner kurzen Amtszeit schon zahlreiche Scharmützel ausfechten musste, will jetzt Transparenz in die Causa Polizeiregister bringen. Wohlan, denn! Nerven wie Tramschienen muss man bei der Mission auf jeden Fall haben. Wenn diese sich einmal zu verbiegen drohen, kann Fränz B. immer noch das mittwochmittägliche Yoga-Training mit Claude T. besuchen. Oder mit „Mister Energy“, wie die „Revue“ den „Superturmes“ getauft hat, tanzen gehen. „Aber kein Salon de Dance“, vertraute der Energie- und Landesplanungsminister dem Magazin an, „eher Rock, wie im Bloen Eck“. Politisch kann der Mann auf jeden Fall laut „Revue“ ordentlich abrocken. Das „T“ schrieb eins über ihn, er sähe „zwar aus wie ein Müsli, kann aber ein knallharter Politiker sein“. „Muss einer, der effizient sein will, aussehen wie ein Bulldozer?“, fragt der Interessierte da. Nö. Er kann auch wie ein VW-Bulli aus den 1960ern aussehen und Spaßbrillen und Blümchenhemden tragen.