LUXEMBURG
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Kulturministerin Sam Tanson will Sanitäranlagen auf dem Schlossgelände einrichten lassen

Mächtige Burgruinen, deren Ursprung bis ins zehnte Jahrhundert zurückreichen, überragen die Ortschaft Brandenburg (Brandenbourg) in der Gemeinde Tandel. Und genau um diese Burgruinen stehen im Mittelpunkt einer parlamentarischen des DP-Nordabgeordneten André Bauler an Kulturministerin Sam Tanson. Von der Kulturministerin möchte er unter anderem wissen, wie es um die Instandsetzungsarbeiten des Brandenburger Schlosses stehe.

In der nun vorliegenden Antwort weist Ministerin Sam Tanson darauf hin, dass die Burg Brandenburg in der Gemeinde Tandel durch einen, im Jahr 1997 unterzeichneten Erbpachtvertrag für die Dauer von 49 Jahren an den luxemburgischen Staat vermietet wurde. In der Zeit von 2009 bis 2013 hat der „Services des sites et monuments nationaux“ (SSMN) hier große Instandsetzungsarbeiten durchführen lassen. Unter anderem wurden die historischen Mauern befestigt und ein gesicherter Rundweg mit didaktischen Infotafeln wurde eingerichtet.

Bei freiem Eintritt können Besucher das Schlossgelände entdecken und bis in den Bergfried steigen. Der Staat beteiligte sich mit etwas mehr als drei Millionen Euro an den Instandsetzungsarbeiten, hält Tanson weiter fest.

Was das Dach der Burgruine betrifft, so weist die Kulturministerin darauf hin, dass das Dach des Gebäudes ersetzt wurde. Weitere Dachdeckerarbeiten seien nicht geplant. Allerdings habe sie beschlossen, Sanitäranlagen einrichten zu lassen, sagt die Ministerin. Per Brief habe sie dem Bürgermeister der Gemeinde Tandel, Aly Kaes, ihre Zustimmung zu dieser Baumaßnahme mitgeteilt .