Großer Andrang sieht anders aus. Obwohl hier im Moment noch Sommerferien sind, hatten die meisten wohl mit mehr Trubel auf dem Knuedler gerechnet. Zum zweiten Mal fand gestern Nachmittag hier das offene „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS)-Casting statt.
Von 14.00 bis 20.00 konnten die Teilnehmer hier ihr Gesangs-Talent unter Beweis stellen. Doch die Luxemburger hatten ihren Dienstag wohl schon anders verplant: Anders als von den Veranstaltern erwartet, traf ich nur auf vier Teilnehmer. Einer davon kam weiter. Alle vier waren bereit, mir ein kleines Feedback zu ihrer Casting-Erfahrung zu geben.
Tolle Erfahrung
Die neunzehnjährige Charlotte: „Die Jury war total nett und hat gar keine bösen Kommentare von sich gegeben. Die Mitglieder wollten nur meinen Namen und mein Alter wissen, und schon durfte ich singen. Obwohl ich nicht weitergekommen bin, bin ich nicht enttäuscht. Die Erfahrung hat mich definitiv bereichert.“
Catarina, ebenfalls, 19 Jahre alt. „Bei mir war es genauso wie bei meiner Freundin Charlotte. Ich bin zwar auch nicht weitergekommen, aber ich kann nichts Negatives über die Jury oder die Organisatoren sagen. Ich bin froh, dabei gewesen zu sein und diese Erfahrung gemacht zu haben. Andy, 22, hat es auch nicht in die nächste Runde geschafft, darf sich aber im kommenden Jahr wieder bewerben: „Meine Freunde und meine Freundin haben mich immer dazu angespornt, einmal an einer solchen Casting-Show teilzunehmen. Die Erfahrung war auch toll, und ich bereue es gar nicht, mitgemacht zu haben. Ich bin leider nicht weitergekommen, aber die Jury meinte, dass dies weniger an meiner Stimme, sondern viel mehr an meiner extremen Nervosität lag. Von meiner Stimme waren sie eigentlich überzeugt und meinten sogar, ich solle mich doch nächstes Jahr einfach wieder bewerben.“
Sebastian (27) war der einzige Teilnehmer im Interview, der es in die nächste Runde geschafft hat. „Die Jury war sehr erfreut nach meiner Audition. Sie waren von meiner Stimme überzeugt und mochten auch die Lieder, die ich gesungen haben. Ich habe „Creep“ von Radiohead vorgesungen und „Say Something“ von Christina Aguilera. Es war allerdings auch nicht mein erster Gesangswettbewerb. Nun heißt es abwarten, was in der nächsten Runde passiert.“





